- 24.02.2010, 09:22:18
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Journalisten sollten lesen können!
Guter Rat an "Krone"-Redakteur: Zuerst denken, dann schreiben
Klagenfurt (OTS/RfW) - Dass auch Journalisten nicht vor Fehlern
jeglicher Art - sei es in Sachen Grammatik oder Inhalt - gefeit sind,
sei ihnen verziehen. Dass manche aber offenbar nicht einmal des
Lesens mächtig sind, ist schon traurig. Eines dieser Exemplare
tummelt sich in der Redaktion der "Kärntner Krone" und hat in der
Mittwoch-Ausgabe des Blattes krampfhaft versucht, ein Wahlplakat des
RfW-Spitzenkandidaten Matthias Krenn durch den Kakao zu ziehen. Die
Frage ist nur: Versteht der oder die nicht einmal ganz klare Aussagen
- oder kann er/sie ganz einfach nur nicht gut lesen?
Der betreffende Redakteur hat die Verunstaltung von RfW-Wahlplakaten
durch den halblustigen Aufkleber "Sponsored by Hypo" zum Anlass
genommen, so richtig gegen den RfW vom Leder zu ziehen -und zwar mit
einer Reihe von Fragen, die wohl eher einem Volksschüler als einem so
genannten "Meinungsmacher" zustehen würden. So heißt es unter einem
Foto des Plakates, "wofür der Mann, der als einziger die
Straßenränder großflächig belagert, sich eigentlich bewirbt?". Ja,
lieber Fragesteller, die Antwort wäre leicht zu entziffern: Auf dem
Plakat steht groß "Wirtschaftskammerwahl 1./2. März".
Weiters ist dem Journalisten aufgefallen, dass Matthias Krenn "nach
wie vor in Alt-Orange ins Land lacht". Falls dies eine Anspielung auf
eine Parteifarbe sein sollte, zur Aufklärung: Die Farbe des RfW war
schon orange, lange bevor das BZÖ gegründet wurde. Und übrigens lacht
Matthias Krenn nicht in orange, sondern in einem schwarzen Anzug mit
weißem Hemd.
Bemängelt wird vom Vertreter der Medienbranche auch, dass auf dem
Plakat noch vor der Wahl "Danke" gesagt wird. Bedauerlicherweise
sieht der oder die Betroffene sehr schlecht oder ist, wie schon
vermutet, des Lesens unkundig. Unter dem "Danke" steht nämlich in
großen Lettern "dass Du wählst!".
Letztendlich fragt sich der Journalist, wofür Matthias Krenn auf dem
Plakat "Mut" einfordere. Die Antwort ist einfach: Es gehört für
Kärntens Unternehmer einiger Mut dazu, sich bei der bevorstehenden
Wahl gegen den seit jeher mit absoluter Mehrheit in der
Wirtschaftskammer herrschenden ÖVP-Wirtschaftsbund zu stellen und für
mehr Demokratie und Fortschritt in der Kammer zu stimmen.
Dem betreffenden "Krone"-Mitarbeiter sei also ins Stammbuch
geschrieben: Zuerst ordentlich lesen, dann denken und danach
schreiben! Denn die nahe liegende Vermutung, dass der oder die
Betreffende mit den unsinnigen Fragen und Feststellungen gegen den
RfW und somit - quasi als kostenlose Wahlkampfhilfe durch eine
objektive Zeitung - für den Wirtschaftsbund agieren wollte, möchten
wir doch nicht annehmen!
Oder haben die - mit den Beiträgen der Kammermitglieder gesponserten
und sündteuren - alljährlichen Journalistenreisen doch so einen
nachhaltigen Eindruck hinterlassen?
Rückfragehinweis:
RfW-Kärnten
LGF Herwig Druml
0664/337 33 02
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/185
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