- 23.02.2010, 10:55:27
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ÖH: Wiener Linien benachteiligen FH- und PH-Studierende
Semestertickets orientieren sich bloß an den Uni-Zeiten
Wien (OTS) - Während Studierende an Universitäten noch bis Ende
des Monats vorlesungsfrei haben, beginnen an Wiener Fachhochschulen
und Pädagogischen Hochschulen bereits im Februar die
Lehrveranstaltungen. "Die Wiener Linien nehmen aber auf die
Bedürfnisse von ca. 10.000 in Wien inskribierten FH- und
PH-Studierenden keine Rücksicht, sondern bieten nur Semestertickets
ab März an", kritisiert Thomas Walllerberger vom Vorsitzteam der
ÖH-Bundesvertretung.
"Dass der Hochschulsektor aus mehr als Unis besteht, scheint sich
noch nicht bis zu den Wiener Linien durchgesprochen zu haben", ärgert
sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. Semestertickets sind nur für
die Uni-Zeiten 1. März bis 30. Juni (Sommersemester) bzw. 1. Oktober
bis 31. Jänner (Wintersemester) erhältlich.
Ins schlechte Bild passt, dass Semestertickets - egal für welche
Hochschule - nur für StudentInnen bis 26 Jahre erhältlich sind (27
Jahre, wenn Zivildienst bzw. Bundesheer bereits absolviert). "Diese
Regelung ist realitätsfremd. Insbesondere FH-StudentInnen nehmen ihr
Studium oft nicht direkt nach der Matura, sondern erst mit Mitte 20
auf", erklären Maurer und Wallerberger.
Weiteres Hindernis für FH-Studierende: Deren StudentInnenausweise
gelten nicht automatisch als Berechtigungskarte der Wiener Linien -
die für den Kauf des Semestertickets notwendig ist. "Während
Uni-Studierende ihren Ausweis als Berechtigungskarte nutzen, müssen
KollegInnen von den FH erst mühsam im fernen Erdberg darum ansuchen",
so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144
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