Wien (OTS/SPW-K) - "Ausländer und radikalere Kunstformen regen die FPÖ offenbar zum sofortigen Geifern an wie einst die Experimente von Iwan Petrowitsch Pawlow Hunde zum Sabbern", merkt der Vorsitzende des Kulturausschusses, SP-Gemeinderat Ernst Woller angesichts der Aussagen von FP-Ebinger zu einem Kunstprojekt in der Wiener Secession an. Kaum kommt eines der Themen hoch, vergisst die FP die von ihr selbst immer gerne in Anspruch genommene Toleranz und fordert strengste Zensur. Insofern ist das Konzept des international anerkannten Schweizer Künstlers Christoph Büchel mit seinem Projekt in der Secession voll auf und die FPÖ ihm auf den Leim gegangen.
"Im Übrigen wird gerade das Kunstprojekt des Nachtclubs nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert, es finanziert sich über die Eintrittsgelder selbst", sagt Woller. Die Wiener Secession erhält von der Stadt Wien eine Jahressubvention. An wen und wofür die Räume der Secession vermietet werden, entscheidet einzig die "Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession". (Schluss)
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