- 22.02.2010, 12:50:53
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Semesterferien-Bilanz der ÖAMTC-Flugrettung: Mehr als 1.000 Starts für rasche medizinische Hilfe
Die meisten Einsätze flog Christophorus 4/Tirol, gefolgt von Christophorus 9/Wien
Wien (OTS) - Während den vergangenen drei Wochen hatten die Crews
der ÖAMTC-Notarzthubschrauber viel zu tun. Insgesamt 1.032 Mal
mussten die 16 Helikopter der ÖAMTC-Flugrettung abheben, um Menschen
in Not rasche Hilfe zu bringen. Die meisten Einsätze, nämlich 305,
flogen die gelben Hubschrauber in Tirol. Am häufigsten startete der
Kitzbüheler Notarzthubschrauber Christophorus 4 (104 Einsätze). An
zweiter Stelle der Einsatzstatistik rangiert Christophorus 9 aus Wien
mit 97 Einsätzen. Einsatzstärkster Tag war Sonntag, der 21. Februar,
mit 77 geflogenen Einsätzen, gefolgt von Mittwoch, dem 17. Februar,
mit 67 Einsätzen.
"Anders als man vielleicht meinen könnte, führen während der
Semsterferien nicht Einsätze nach Sport- und Freizeitunfällen die
Notfallstatistik der ÖAMTC-Flugrettung an", berichtet Reinhard
Kraxner, Pilot und Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Auch
während der Wintersaison werden 56 Prozent der geflogenen Einsätze
auf Grund internistischer, neurologischer oder anderer Notfälle
notwendig."
Selbstverständlich haben die vielerorts idealen Schibedingungen
auch tausende Wintersportler auf die Schipisten gelockt. Dieser
Hochbetrieb auf den Pisten führte immer wieder zu schweren
Schiunfällen. 450 Mal wurden die Flugretter zu Unfällen auf den
Pisten der österreichischen Wintersportgebiete gerufen. Das
Einsatzspektrum bei Wintersport-Unfällen ist breit gefächert und
reicht von Notfällen bei Schifahrern über Snowboarder, Langläufer,
Schitourengeher und Eisläufer bis hin zu Notfällen bei Eiskletterern.
30 Taubergungen während der Semesterferien
"Oft gehören Bergungen nach Schiunfällen zu den schwierigsten
Einsätzen der Notarzthubschrauber", weiß der Geschäftsführer der
ÖAMTC-Flugrettung. "Denn häufig erweist sich eine Landung auf Grund
der Geländesituation als schwierig oder gar unmöglich." Auch auf
diese Einsätze sind die Teams der ÖAMTC-Notarzthubschrauber bestens
vorbereitet. "Ist eine Landung in unmittelbarer Nähe zum Notfallort
nicht möglich, wird der Notarzt gemeinsam mit dem
Flugrettungssanitäter mittels Tau zur Unglücksstelle geflogen",
erklärt Kraxner. "Hat der Pilot den Notarzt und den
Flugrettungssanitäter an der Unglücksstelle abgesetzt, beginnen die
beiden mit der Erstversorgung des Verunfallten." Nach erfolgreicher
Erstversorgung wird der verunglückte Patient im Bergesack am Tau
hängend zum Zwischenlandeplatz zurückgeflogen. Nach der weiteren
medizinischen Versorgung wird der Verunfallte für den Transport in
den ÖAMTC-Notarzthubschrauber umgebettet.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Ralph Schüller, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at
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