OTS0066 / 18.02.2010 / 10:19
/ Channel: Chronik
/ Aussender: Pfizer Corporation Austria
Stichworte:
Arzneimittel / Gesundheit / Patienten / Pharma / Sicherheit
/ Unternehmen
EU-Studie: Jeder vierte Österreicher hat bereits verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept gekauft - ANHANG
Utl.: 17 Prozent der Österreicher beziehen Medikamente aus unkontrollierten Internet-Quellen / Zahl der gefälschten Arzneimittel und Gefahr für Patienten steigt weiter =
OTS0066 5 CI 0716 PFI0001 WI Do, 18.Feb 2010
EU-Studie: Jeder vierte Österreicher hat bereits verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept gekauft - ANHANG
ANHANG zu OTS - EU-Studie: Jeder vierte Österreicher hat bereits verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept gekauft / Factsheet
Wien (OTS) - Ein Großteil der Medikamente aus unkontrollierten Quellen ist gefälscht - und bedeutet damit eine große Gefahr für die Gesundheit. Dennoch haben 25 Prozent der Österreicher schon einmal ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne Rezept gekauft. Das ergab eine groß angelegte repräsentative Marktforschungsstudie(i) zum Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei der im Auftrag von Pfizer 14.000 Europäer (darunter 1.000 Österreicher) befragt wurden.
17 Prozent der Österreicher, die verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept kaufen, bestellen diese über das Internet. Die Verbraucher gehen dabei große gesundheitliche Risiken ein - denn die Rezeptpflicht ist für bestimmte Präparate notwendig, da sie Missbrauch verhindert und die Behandlung eine Beratung durch den Arzt voraussetzt. Zudem schätzen Gesundheitsexperten, dass 50 bis 90 Prozent der Medikamente aus unkontrollierten Quellen gefälscht sind.(ii) Das größte Problem für die Verbraucher: Fälschungen enthalten häufig zu wenig Wirkstoff oder gar keinen, so dass die Wirkung ausbleibt. Noch gefährlicher ist es, wenn Fälscher den Präparaten andere, teilweise gesundheitsgefährdende Stoffe wie Rattengift, Borsäure oder Bleifarbe hinzufügen.(iii),(iv),(v),(vi) 20,4 Prozent der Österreicher wissen jedoch nicht, dass von der Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept eine Gefahr ausgeht. 62 Prozent räumten ein, dass es ihre Kaufentscheidung beeinflussen würde, wenn das Medikament gefälscht sein könnte. "Die Öffentlichkeit muss besser über die Gefahren gefälschter Medikamente aufgeklärt werden. Wer verschreibungspflichtige Präparate ohne Rezept kauft, riskiert seine Gesundheit", sagt Dr. David Gillen, Medizinischer Direktor von Pfizer in Europa.
Großer Schwarzmarkt für Medikamente in Europa
Hochrechnungen haben ergeben, dass für potenziell gefälschte Medikamente in Europa jährlich bis zu 10,5 Milliarden Euro ausgegeben werden. Allein in Österreich beträgt der Umsatz bis zu 260 Mio Euro.1,(vii) Dieses Ergebnis bestätigt einen Bericht der EU-Kommission, aus dem Ende 2009 hervorging, dass innerhalb von nur zwei Monaten 34 Millionen gefälschte Tabletten an den europäischen Grenzen beschlagnahmt wurden.(viii)
"Die Botschaft ist eindeutig: wer gesund bleiben will, muss sich vor der Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente an seinen Arzt wenden und kann die Präparate nur in einer zertifizierten Apotheke kaufen", sagt Jim Thomson, Vorsitzender der Europäischen Allianz für den Zugang zu sicheren Medikamenten.
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Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt
Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist weltweit führend und schwerpunktmäßig auf den Gebieten Humanarzneimittel und Tiergesundheit tätig. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2008: 7,9 Milliarden US-Dollar) setzt der Arzneimittelhersteller mit Hauptsitz in New York neue Standards in der Erforschung und Entwicklung von innovativen Medikamenten. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2008 weltweit einen Umsatz in Höhe von rund 48,3 Milliarden US-Dollar. Seit dem 16. Oktober 2009 ist Wyeth ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe. Wyeth ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das im Jahr 2008 22,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt und 3,4 Milliarden US-Dollar in eigene Forschungsaktivitäten investiert hat. Weltweit beschäftigt das zusammengeführte Unternehmen mehr als 100.000 Mitarbeiter.
Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung und ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich.
Quellen
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(i) Nunwood Daten Befragung: "Cracking Counterfeit Europe".
November 2009. Teilnehmer: 14.000. Länder: Großbritannien,
Belgien, Schweiz, Spanien, Norwegen, Dänemark, Schweden,
Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande,
Finnland und Irland.
(ii) Europäische Allianz für den Zugang zu sicheren Medikamenten:
Die Fälschungsautobahn. 2008. Medicom
In-PharmaTechnologist News. Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.ots.at/redirect/in_pharma
(iii) Solomon, S. BC: Woman killed by fake drugs bought online.
2007; 4:13. National Review of Medicine.
WHO und IMPACT Fact Sheet. Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.gphf.org/images/downloads/impactbrochure.pdf
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(iv) Pfizer, Date on file
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(v) WHO Fact Sheet: Medikamentenfälschungen. Letzte Überarbeitung im
November 2006. Letzter Zugriff im Januar 2010 über
www.who.int/medicines/services/counterfeit/impact/ImpactF_S/en/
~
(vi) WHO und IMPACT Fact Sheet: Medikamentenfälschungen töten!
Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.gphf.org/images/downloads/impactbrochure.pdf
(vii) Nunwood Markt-Populations-Statistiken. 2008.
(viii) The Independent: Zunahme an Medikamentenfälschungen in der
EU. Dezember 2009. Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.ots.at/redirect/independent
Rückfragehinweis:
~ Pfizer Corporation Austria Pressekontakt Mag. Elisabeth Stöcher, Senior Manager, Public Affairs Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H. FN 126844k HG Wien, DVR: 00 40 79 7 Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien Tel.: +43 1/521 15 - 672 Mobil: +43 664 614 62 57 Fax: +43 1/52 644 710 672 Mail: elisabeth.stoecher@pfizer.com Internet: www.pfizer.at ~
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