• 18.02.2010, 10:19:59
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EU-Studie: Jeder vierte Österreicher hat bereits verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept gekauft

17 Prozent der Österreicher beziehen Medikamente aus unkontrollierten Internet-Quellen / Zahl der gefälschten Arzneimittel und Gefahr für Patienten steigt weiter

Wien (OTS) - Ein Großteil der Medikamente aus unkontrollierten
Quellen ist gefälscht - und bedeutet damit eine große Gefahr für die
Gesundheit. Dennoch haben 25 Prozent der Österreicher schon einmal
ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne Rezept gekauft. Das
ergab eine groß angelegte repräsentative Marktforschungsstudie(i) zum
Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei der im Auftrag
von Pfizer 14.000 Europäer (darunter 1.000 Österreicher) befragt
wurden.

17 Prozent der Österreicher, die verschreibungspflichtige
Medikamente ohne Rezept kaufen, bestellen diese über das Internet.
Die Verbraucher gehen dabei große gesundheitliche Risiken ein - denn
die Rezeptpflicht ist für bestimmte Präparate notwendig, da sie
Missbrauch verhindert und die Behandlung eine Beratung durch den Arzt
voraussetzt. Zudem schätzen Gesundheitsexperten, dass 50 bis 90
Prozent der Medikamente aus unkontrollierten Quellen gefälscht
sind.(ii) Das größte Problem für die Verbraucher: Fälschungen
enthalten häufig zu wenig Wirkstoff oder gar keinen, so dass die
Wirkung ausbleibt. Noch gefährlicher ist es, wenn Fälscher den
Präparaten andere, teilweise gesundheitsgefährdende Stoffe wie
Rattengift, Borsäure oder Bleifarbe hinzufügen.(iii),(iv),(v),(vi)
20,4 Prozent der Österreicher wissen jedoch nicht, dass von der
Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept eine
Gefahr ausgeht. 62 Prozent räumten ein, dass es ihre Kaufentscheidung
beeinflussen würde, wenn das Medikament gefälscht sein könnte. "Die
Öffentlichkeit muss besser über die Gefahren gefälschter Medikamente
aufgeklärt werden. Wer verschreibungspflichtige Präparate ohne Rezept
kauft, riskiert seine Gesundheit", sagt Dr. David Gillen,
Medizinischer Direktor von Pfizer in Europa.

Großer Schwarzmarkt für Medikamente in Europa

Hochrechnungen haben ergeben, dass für potenziell gefälschte
Medikamente in Europa jährlich bis zu 10,5 Milliarden Euro ausgegeben
werden. Allein in Österreich beträgt der Umsatz bis zu 260 Mio
Euro.1,(vii) Dieses Ergebnis bestätigt einen Bericht der
EU-Kommission, aus dem Ende 2009 hervorging, dass innerhalb von nur
zwei Monaten 34 Millionen gefälschte Tabletten an den europäischen
Grenzen beschlagnahmt wurden.(viii)

"Die Botschaft ist eindeutig: wer gesund bleiben will, muss sich
vor der Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente an seinen Arzt
wenden und kann die Präparate nur in einer zertifizierten Apotheke
kaufen", sagt Jim Thomson, Vorsitzender der Europäischen Allianz für
den Zugang zu sicheren Medikamenten.

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unter http://www.ots.at/redirect/pfizer_pa
oder [email protected]

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist weltweit führend
und schwerpunktmäßig auf den Gebieten Humanarzneimittel und
Tiergesundheit tätig. Mit einem der höchsten Forschungsetats der
Branche (2008: 7,9 Milliarden US-Dollar) setzt der
Arzneimittelhersteller mit Hauptsitz in New York neue Standards in
der Erforschung und Entwicklung von innovativen Medikamenten. Pfizer
erzielte im Geschäftsjahr 2008 weltweit einen Umsatz in Höhe von rund
48,3 Milliarden US-Dollar. Seit dem 16. Oktober 2009 ist Wyeth ein
Unternehmen der Pfizer-Gruppe. Wyeth ist ein pharmazeutisches
Unternehmen, das im Jahr 2008 22,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt und
3,4 Milliarden US-Dollar in eigene Forschungsaktivitäten investiert
hat. Weltweit beschäftigt das zusammengeführte Unternehmen mehr als
100.000 Mitarbeiter.

Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung
und ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und
Entwicklung in Österreich.

Quellen

(i) Nunwood Daten Befragung: "Cracking Counterfeit Europe". 
    November 2009. Teilnehmer: 14.000. Länder: Großbritannien, 
    Belgien, Schweiz, Spanien, Norwegen, Dänemark, Schweden, 
    Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, 
    Finnland und Irland.

(ii) Europäische Allianz für den Zugang zu sicheren Medikamenten: 
    Die Fälschungsautobahn. 2008. Medicom
    In-PharmaTechnologist News. Letzter Zugriff im Januar 2010 über 
    http://www.ots.at/redirect/in_pharma

(iii) Solomon, S. BC: Woman killed by fake drugs bought online. 
    2007; 4:13. National Review of Medicine.
    WHO und IMPACT Fact Sheet. Letzter Zugriff im Januar 2010 über 
    http://www.gphf.org/images/downloads/impactbrochure.pdf

(iv) Pfizer, Date on file

(v) WHO Fact Sheet: Medikamentenfälschungen. Letzte Überarbeitung im 
    November 2006. Letzter Zugriff im Januar 2010 über 
    www.who.int/medicines/services/counterfeit/impact/ImpactF_S/en/

(vi) WHO und IMPACT Fact Sheet: Medikamentenfälschungen töten!
Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.gphf.org/images/downloads/impactbrochure.pdf

(vii) Nunwood Markt-Populations-Statistiken. 2008.

(viii) The Independent: Zunahme an Medikamentenfälschungen in der
EU. Dezember 2009. Letzter Zugriff im Januar 2010 über
http://www.ots.at/redirect/independent

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   Mag. Elisabeth Stöcher, Senior Manager, Public Affairs 
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
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   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   Tel.: +43 1/521 15 -  672
   Mobil: +43 664 614 62 57
   Fax: +43 1/52 644 710 672
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