- 17.02.2010, 13:18:18
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SP-Baxant: "24-Stunden-U-Bahn wird gut vorbereitet umgesetzt"
Intervalle werden Gegenstand umfangreicher Detailplanungen sein
Wien (OTS/SPW-K) - "Der Wunsch der - vor allem jungen -
Wienerinnen und Wiener nach einem 24-Stundenbetrieb an den
Wochenenden wird umgesetzt. Dazu haben sich Bürgermeister Michael
Häupl und die Wiener SPÖ mehrfach bekannt. Im Gegensatz zur ÖVP,
deren Spezialität es ist, Maßnahmen vom Zaun zu brechen und dann
aufgrund mangelnder Vorbereitung zurück zu rudern, wird der
verlängerte U-Bahnbetrieb aber konsequent und genau vorbereitet",
erklärt heute, Mittwoch, der Wiener SPÖ-Jugendsprecher, LAbg. Peko
Baxant.
"Alleine die Neuordnung des Nachtbusnetzes am Wochenende bedarf
behördlicher Verfahren, die nicht über Nacht durchgeführt werden
können, zudem braucht es hier zusätzliches Personal etc." Verwundert
zeigt sich Baxant über die Kritik von JVP-Kurz an dem angeblich
verkündeten 30-Minuten-Takt: "Ich weiß nicht woher die Kollegen ihre
Informationen haben, denn weder seitens der Stadt Wien noch seitens
der Wiener Linien hat es hier bereits eine Festlegung gegeben. Eine
Entscheidung hierüber wird Gegenstand umfangreicher Detailplanungen
sein".
"Wie naiv ist die JVP zu glauben, dass der 24-Stundenbetrieb der
U-Bahn am Wochenende per Knopfeindruck eingeführt werden könnte",
fragt sich Baxant, erteilt aber den verlautbarten Plänen, die Wiener
Nachtbusse sollen auch bis nach Niederösterreich fahren, eine klare
Absage: "Wenn sie das wollen, bringen sie die Wiener Linien sicher
und bequem bis zur Wiener Stadtgrenze, den Rest besprechen Sie bitte
mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Pröll."
Unverständlich sei auch die Kostenberechnung der JVP. Die
Behauptungen, die Kosten der 24-Stunden-U-Bahn am Wochenende beliefen
sich auf lediglich eine Million Euro pro Jahr seien realitätsfremd
und zeugen deutlich von der Ahnungslosigkeit der ÖVP. Wenn diese
Kalkulation stimmen würdn, würde das bedeutet, dass - angesichts rund
100 Nachtbetrieben und rund 100 Stationen - für den Betrieb einer
Station pro Nacht gerade mal 100 Euro zur Verfügung stünden. Das sich
das nicht ausgehen könne, sei offensichtlich. "Die angebliche
Wirtschaftspartei ÖVP kann weder rechnen noch hat sie Ahnung vom
Betrieb des Wiener Nahverkehrs, sondern kann die Stadt nur schlecht
reden", schließt Baxant. (Schluss) lok.
Rückfragehinweis:
SPÖ Rathausklub, Presse Mag. Louis Kraft Tel.: (01) 4000-81 943 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at Fax: (01) 533 47 27-8192
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