- 15.02.2010, 11:40:23
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Landesstraßen sind wichtiger Faktor für Kärntner Wirtschaft
LH Dörfler: Kärntens Wirtschaft profitiert von jedem Kilometer - Wichtige Impulse für Arbeitsmarkt und Bauwirtschaft
Klagenfurt (OTS/LPD) - Im Zuge der jährlich durchgeführten
Bewertung der Landesstraßen B und L in Kärnten wurde festgestellt,
dass der Kapitalwert dieser Anlagen rund 2,3 Milliarden Euro beträgt.
Die gesamte Fläche steht im Besitz der Landesstraßenverwaltung und
beträgt mehr als 45 Millionen Quadratmeter. "Die
Verkehrsinfrastruktur und insbesondere die Landesstraßen bilden die
wichtigste Grundlage für die gute Erreichbarkeit unseres Landes und
sind somit auch ein wichtiger Faktor für die heimische Wirtschaft.
Diese Verkehrsinfrastruktur wird im täglichen Leben als
Selbstverständlichkeit betrachtet, doch tatsächlich steckt darin ein
enormer Wert, wie die jüngst durchgeführte Bewertung zeigt", betonte
heute, Montag, Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Das
Kärntner Landesstraßennetz umfasst rund 1.500 Kilometer Landesstraßen
L und rund 1.300 Kilometer Landesstraßen B.
Durch die Straßenbauoffensive der letzten Jahre, die von Dörfler
massiv vorangetrieben wurde, konnte das Landesstraßennetz enorm
aufgewertet werden. "Diese Maßnahmen waren wichtige Impulse für den
heimischen Arbeitsmarkt und die Kärntner Bauwirtschaft, beide haben
davon massiv profitiert", so der Landeshauptmann. Wichtige und vor
allem jahrelang diskutierte und aufgeschobene Großprojekte, wie der
Ringausbau in Klagenfurt, die B100 im Drautal sowie die Umfahrungen
Völkermarkt und Bad St. Leonhard, konnten erst unter der
Referatszuständigkeit von Verkehrsreferent Landeshauptmann Dörfler
umgesetzt werden.
Die Landesstraßenverwaltung investiert jährlich mehrere Millionen
Euro, um die bestehenden Anlagen ständig auf den neuesten Stand der
Technik zu bringen. "Die Erhaltung der Qualität der bestehenden
Infrastruktur ist besonders wichtig, um die Erreichbarkeit der
ländlichen Regionen abzusichern", sagte Dörfler. So konnten im Jahr
2009 wieder eine Reihe an Lärmschutzprojekten realisiert werden, die
eine wesentliche Verbesserung für die Anrainer bedeuten. Außerdem
wurden die Erhaltungskosten, beispielsweise für den Winterdienst
durch Baumaßnahmen optimiert und reduziert.
Dass sich diese konsequente Arbeit bewährt hat, zeigt die
Unfallstatistik des Jahres 2009, die mit nur 40 Verkehrstoten den
geringsten Wert seit vielen Jahren aufweist. "Der massive Rückgang an
Unfalltoten zeigt, dass wir einen erfolgreichen Sicherheitstrend
eingeleitet haben", so der Landeshauptmann.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
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