• 11.02.2010, 11:41:10
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Hedy Lamarr-Lectures 2010

Die Wissensgesellschaft im Fokus der Vortragsreihe der ÖAW in Kooperation mit Telekom Austria Group und Medienhaus Wien

Wien (OTS) - Start der Vortragsreihe am Montag, 22. Februar 2010,
in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) -
österreichische und internationale WissenschaftlerInnen analysieren
die Wissens- und Informationsgesellschaft und ihre Folgen - insgesamt
acht "Lectures" und "science meets practice"-Meetings im Jahr 2010 -
Prof. Anton Pelinka als erster Vortragender

"Wissen ist Macht" formulierte vor über 400 Jahren der englische
Philosoph Francis Bacon. Doch nie zuvor waren diese Worte so aktuell
wie heute. Während die Wissensbestände exponentiell wachsen und ihre
Verfallszeiten immer kürzer werden, verändern die neuen Informations-
und Kommunikationstechnologien Verfügbarkeit von und Zugang zu
Information und Wissen radikal. Die möglichen gesellschaftlichen
Folgen dieser Veränderungen, auf nationaler wie globaler Ebene,
stehen im Zentrum der "Hedy Lamarr-Lectures", die von der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Telekom Austria
Group und dem Medienhaus Wien veranstaltet werden. Die Vortragsreihe
bringt renommierte ForscherInnen ins Gespräch mit einem Fachpublikum
und der interessierten Öffentlichkeit.

Die ÖAW Lectures

Mit den Hedy Lamarr-Lectures widmet die ÖAW erstmals eine
Vortragsreihe einem sozialwissenschaftlichen Thema. Bisher standen
vor allem naturwissenschaftliche Themen wie Physik, Biologie, Chemie
oder Mathematik im Mittelpunkt. Die seit 1998 bestehenden
ÖAW-Lectures, die Themen der aktuellen Forschung auf hohem Niveau und
in allgemein verständlicher Form präsentieren, haben sich als
wichtiger Beitrag der ÖAW zum immer wieder geforderten öffentlichen
Diskurs über den Einfluss wissenschaftlicher Erkenntnisse auf
Gesellschaft, Wirtschaft und Politik etabliert.

Die Telekom Austria Group, als Mit-Initiatorin der heurigen
Lectures, bildet in Österreich das "Rückgrat der
Wissensgesellschaft". Sie stellt mit ihrer Infrastruktur und ihren
Dienstleistungen ein leistungsfähiges und dicht gewobenes
Kommunikationsnetz zur Verfügung. Nur damit kann sich eine in die
Zukunft blickende Wissens- und Informationsgesellschaft weiter
entwickeln.

Die traditionellen Medien- und Informationsberufe stehen durch die
rezenten technologischen und kommunikativen Entwicklungen der
modernen Wissens- und Informationsgesellschaften vor bisher ungeahnte
wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen. Das
Medienhaus Wien als Mit-Initiator der Vortragsreihe bietet deshalb
als Begleitprogramm zu den Lectures unter dem Titel "science meets
practice" vier zusätzliche, ausgewählte Kleingruppenveranstaltungen
zur vertiefenden Auseinandersetzung zwischen den Vortragenden und
ProfessionalistInnen aus Medien- und Informationsberufen.

Auftaktveranstaltung am 22. Februar 2010

Nach einem Eingangsstatement von Hannes Ametsreiter,
Generaldirektor Telekom Austria Group, präsentiert der Politologe
Prof. Anton Pelinka mit seinem Vortrag "Die unvollkommene Information
- Voraussetzung für die unvollkommene Demokratie" die politischen
Aspekte der Wissensgesellschaft. Die Veranstaltung beginnt um 18:15
Uhr im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften,
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2.

Österreicherin Hedy Lamarr als Namensgeberin

Die sozialwissenschaftliche Vortragsreihe ist nach der
österreichischen Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr
(1914-2000) benannt, ohne deren Erfindung des
Frequenzsprungverfahrens die heutige Mobilfunktechnik nicht denkbar
wäre. Lamarr, die in die USA emigriert und Gegnerin des
Nationalsozialismus war, hatte dieses Verfahren ursprünglich für die
Funkfernsteuerung von Torpedos entwickelt; es wurde jedoch vom
US-Militär nicht eingesetzt. Seit den 1990er-Jahren wurde ihr Beitrag
zur Funktechnologie durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt.

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die ÖAW ist die führende Trägerin außeruniversitärer
anwendungsoffener Grundlagenforschung in Österreich. Sie setzt
Impulse, indem sie neue, zukunftweisende Forschungsbereiche
aufgreift. Wissenschaftliche Qualität, Innovationspotenzial und
Nachhaltigkeit sind die Hauptkriterien für das Forschungsprofil der
ÖAW. Derzeit betreibt die ÖAW 65 Forschungseinrichtungen, darunter
drei Forschungs-GmbHs, mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in Forschung und Verwaltung. http://www.oeaw.ac.at

Die Telekom Austria Group

Die Telekom Austria Group ist Österreichs führender
Telekommunikationsanbieter. Das Unternehmen notiert seit November
2000 an der Wiener Börse und ist in zwei Geschäftsfeldern tätig: Das
Festnetzsegment bietet Telefonie, Datenlösungen, Internet-Access,
Sicherheitslösungen und Multimedia-Dienste, das
Mobilkommunikationssegment umfasst mobile Kommunikationslösungen. Die
Telekom Austria Group hat Unternehmen in Weißrussland, Bulgarien,
Kroatien, Liechtenstein, den Republiken Mazedonien und Serbien und
Slowenien. http://www.telekomaustria.com

Das Medienhaus Wien

Das Medienhaus Wien wurde 2005 als unabhängige Forschungs- und
Weiterbildungsgesellschaft gegründet und bietet praxisorientierte
Medienforschung, maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und
konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für JournalistInnen. Das Medienhaus
Wien erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Unternehmen und
Institutionen und veranstaltet Fortbildungsprogramme, Tagungen,
Workshops, Seminare und Inhouse-Trainings und ist zudem Spezialist
für die Entwicklung von internationalen Curricula für neue
Ausbildungs- und Studienangebote im Medienbereich. Mit den "science
meets practice"-Begleitveranstaltungen der Hedy Lamarr-Lectures
unterstützt das Medienhaus Wien den direkten Wissenstransfer zwischen
ForscherInnen und ProfessionalistInnen im Medienbereich.
http://www.medienhaus-wien.at/

Rückfragehinweis:

ÖAW: Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit
   Tel: 51581-1219, E-Mail: [email protected]
   
   Telekom Austria Group: Alexander Kleedorfer, Konzernkommunikation
   Tel: 0590591-11006, E-Mail: [email protected]
   
   Medienhaus Wien: Bernhard Matouschek, CommuniCom
   Tel: 23 101 32, E-Mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2161

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