• 10.02.2010, 15:18:55
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FP-Lasar: Keine undifferenzierte Privatisierung im öffentlichen Spitalsbereich

Keine Einsparung zu Lasten des hohen medizinischen Standards

Wien (OTS/fpd) - Die Vorschläge der Wirtschaftskammer, die
Einsparungspotentiale bei den öffentlichen Spitälern in Höhe von 20%
sieht, würden gerade in Wien, wo die öffentlichen Spitäler auch
einen Versorgungsauftrag zu erfüllen haben, zu Lasten des hohen
medizinischen Standards gehen. Privatwirtschaftliche Elemente sind
nicht grundsätzlich abzulehnen. Es muss aber die Versorgung aller
Wiener im gleichen Ausmaß wie bisher gewährleistet werden, so heute
der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar zur aktuellen
Diskussion.

Erst wenn private Anbieter in der Lage sind die gleichen Leistungen
anzubieten, etwa im Bereich der High-Tech-Medizin und dies nicht zu
Mehrkosten für die Patienten führt, könne über eine Privatisierung in
einigen Bereichen diskutiert werden, meint Lasar.

Zusätzlich wird die Anzahl der Menschen, die an Demenz oder Alzheimer
erkranken in den nächsten Jahren steigen. Dies bedeutet mehr
Pflegepersonal, Palliativ-Mediziner und gerontopsychiatrisches
Personal. Auch hier wird es daher nicht möglich sein Personalkosten,
wie von der WKÖ errechnet einzusparen, will man eine vollständige
Versorgung gewährleisten. Gesundheit kann nicht nur mehr unter dem
Kostenaspekt betrachtet werden. Hier sind jedenfalls auch andere
Parameter als nur die Wirtschaft zu berücksichtigen, schließt Lasar.
(Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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