• 10.02.2010, 11:34:46
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Wien: 100.000 "Liebesbriefe von Gott" zum 14. Februar

400 "Valentins-Boten"

Wien (OTS) - 100.000 "Liebesbriefe von Gott" werden in der
Erzdiözese Wien rund um den Valentinstag (14. Februar) verteilt. Rund
400 "Valentins-Botinnen und Boten" sind am 13. und 14. Februar an
vielen Orten unterwegs und laden zum "Rendezvous mit Gott" ein. An
der Verteilaktion der "Liebesbriefe von Gott" beteiligen sich mehr
als 100 Pfarrgemeinden. Ab Samstagvormittag gibt es die Briefe auf
zahlreichen großen Plätzen (Stephansplatz, Karlsplatz) oder auf der
Mariahilfer Straße. Im Laufe des Tages bekommen auch Patientinnen und
Patienten in einigen Wiener Krankenhäusern einen "Liebesbrief von
Gott". Am Nachmittag und Abend öffnen viele Kirchen ihre Türen für
ein "Rendezvous mit Gott" und überraschen mit einem "himmlischen
Programm" (im Stephansdom findet am 13. Februar um 20.30 Uhr eine
"Segnung der Liebenden" mit Dompfarrer Anton Faber statt).

Am 13. und 14. Februar öffnen mehr als 50 Kirchen in der
Erzdiözese Wien ihre Pforten für ein besonderes
Valentinstags-Rendezvous. Jugendliche und Ältere gestalten diese
Begegnungen mit Gebeten, Musik und Lesungen aus der Heiligen Schrift.
Priester segnen die Besucherinnen und Besucher und stehen für offene
Gespräche über Gott und die Welt bereit. In den Rendezvous-Kirchen
kann jeder auf den "Liebesbrief von Gott" antworten. Diese
Antwortbriefe werden gesammelt und in einem gemeinsamen Gebet vor
Gott gebracht.

"Lass uns wieder einmal miteinander reden!", heißt es im
"Liebesbrief von Gott". "Es ist eine Botschaft zum Fest der Liebe,
die überraschen will. Christen bringen so 'Gott und die Liebe' neu
ins Gespräch. Liebesworte aus der Bibel sollen Freude bereiten,
ermutigen und zum Nachdenken anregen. Die Aktion zum Valentinstag ist
eine Einladung zu einem neuen Dialog mit Gott", so Projektkoordinator
Otmar Spanner. Das sei eine "wunderbare Gelegenheit, neben der
menschlichen Liebe die Liebe Gottes neu zum Thema zu machen".

Die Aktion "Liebesbriefe von Gott" findet in der Erzdiözese Wien
heuer bereits zum fünften Mal statt. Sie ist ein Beispiel dafür, wie
ein ursprünglich christlicher Brauch, der in säkularer Form
mittlerweile weltweite Bedeutung erlangt hat, eine neue Ebene des
Gesprächs zwischen der Kirche und den suchenden Menschen bietet.
Ausgangspunkt des heutigen Valentinsbrauchtums ist die Verehrung des
Heiligen Valentin; er war Bischof von Terni in Mittelitalien und soll
am 14. Februar des Jahres 269 den Märtyrertod erlitten haben. Er soll
Liebende trotz eines staatlichen Verbots getraut haben. Zudem hat er
nach der Legende frisch getrauten Paaren Blumen aus seinem Garten
geschenkt. Er wird heute weltweit als Patron der Liebenden verehrt.

Der "Liebesbrief von Gott" hat folgenden Wortlaut: "Es ist meine
Freude, dass es dich gibt. Denn ich habe dich gewollt. Du bist
unendlich wertvoll in meinen Augen. Denn ich liebe dich! Wenn du
schwach bist, bin ich deine Kraft. Wenn dein Herz gebrochen ist, bin
ich dir nahe. Wenn du scheiterst, trage ich dich.

Ich wende mich nicht ab von dir, selbst wenn du Schuld auf dich
geladen hast - dann komm! Fürchte dich nicht! Du bist nicht allein.
Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott.

Mit großer Leidenschaft kämpfe ich um dich. Ich gebe alles, was
ich habe, für dich. Geh deiner Sehnsucht nach: Dein Leben ist so viel
mehr. Ich will dir ein Leben in Fülle geben.

Lass uns wieder einmal miteinander reden". (Forts.)

Rückfragehinweis:
Erzdiözese Wien Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Tel. 01/515 52-35 55
E-Mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/10861

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