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Bundesregierung bündelt Kräfte in der IKT-Politik

Ministerrat beschließt "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft"

Wien (OTS) - Der heutige Ministerrat hat die Errichtung des Kompetenzzentrums "Internetgesellschaft" beschlossen. Die neuen Strukturen würdigen die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als Wachstumsmotor und Zukunftsbranche und die Arbeit der zahlreichen Mitglieder der bisherigen "Österreichischen Internetoffensive". Damit schaffen sie auch Voraussetzungen für die Bewältigungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Hinkünftig wirkt das "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" als gemeinsame Plattform für die Aufgaben und Maßnahmen der IKT-Politik.

  • Informations- und Kommunikationstechnologien als gesellschaftlicher Motor Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bilden die wesentliche Grundlage unserer heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft. Sie sind damit nicht nur alltäglicher Begleiter sondern auch ein bedeutender Faktor für Wachstum und Beschäftigung, der gerade angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise konsequent zu nutzen ist. "Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sind der treibende Faktor in einer modernen Gesellschaft. Mit dem Kompetenzzentrum Internetgesellschaft setzt die österreichische Bundesregierung hier gemeinsam die richtige Initiative," zeigt sich Bundeskanzler Werner Faymann zuversichtlich. "Mit ihren über 14.000 Unternehmen und den mehr als 100.000 Beschäftigten gehört die IKT-Branche zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Österreich und sichert so die zukünftige Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit unseres Landes", unterstrich Finanzminister Josef Pröll die Bedeutung der IKT-Branche für Österreich. Kooperative Strukturen für koordinierende Aufgaben Um den Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft gerecht zu werden, hat die Bundesregierung die unbürokratische und umsetzungsorientierte Einrichtung des "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" auf bundespolitischer Ebene vereinbart. Dabei verfolgt das Kompetenzzentrum folgende übergeordneten Ziele:
  • Österreich in der Spitze der IKT-Nationen zu positionieren
  • Die Breitbandnutzung zu erhöhen
  • Internet als Chance für alle Mensche zu begreifen
  • Eine koordinierte und auch forschungsorientierte IKT-Politik zu forcieren Zur Zielerreichung erarbeitet das Kompetenzzentrum gemeinsam mit allen Stakeholdern eine klare Priorisierung der notwendigen Schritte und definiert für die jeweilige Umsetzung eine koordinierende Stelle. Über seine Arbeit und den aktuellen Stand der IKT in Österreich legt das Kompetenzzentrum der Bundesregierung einen jährlichen Bericht vor. Neben der Priorisierung der notwendigen Schritte und der Anführung der für die Umsetzung zuständigen Stelle kümmert sich das Kompetenzzentrum darüber hinaus um eine laufende Öffentlichkeitsarbeit und die Erstellung von Studien. Der Vorstand des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" setzt sich aus je einem Vertreter des BKA, BMF, BMVIT und BMWFJ zusammen. Daneben gehören ein Vertreter der RTR und der Vorstand der "Internetoffensive Österreich" mit beratender Stimme dem Vorstand des Kompetenzzentrums an.

ÖSTERREICHISCHE INTERNETDEKLARATION als Grundlage der Arbeit des Kompetenzzentrums

Das "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" arbeitet insbesondere auf Basis der Ergebnisse der Österreichischen Internetoffensive, die heute als Österreichische Internetdeklaration Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll durch Vertreter der Initiative übergeben wurden.
Die Österreichische Internetdeklaration ist das Produkt einer einzigartigen gemeinsamen Kraftanstrengung aller Stakeholder aus Unternehmen, Interessensvertretungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen. Mehr als 400 Expertinnen und Experten erarbeiteten in etwa 3000 Beraterstunden die Grundlage für eine österreichische IKT-Strategie.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/56

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