Wien (OTS) - Der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert
Walter, kritisiert die heute präsentierten Zahlen zur
Wohnbausanierung von Bürgermeister Häupl und Stadtrat Ludwig scharf:
"Statt abstrakte Zahlen roter Planwohnwirtschaft zu präsentieren,
reicht ein Blick auf jene Problemfelder, die eine effiziente
Sanierung verhindern: Bürokratie und ein unübersichtlicher
Förderdschungel", so Walter. "Es fehlt jeglicher Anreiz, mit neuen
Ideen die innovativen Ansätze zeitgemäßer Sanierungsmaßnahmen
umzusetzen. Die Sanierungsverordnung hat gezeigt, dass die
jahrzehntelangen Versäumnisse nicht wettgemacht werden können.
Wirkliche Anreize für Privatinvestitionen fehlen gänzlich! Hierzu
sind neue Impulse notwendig", so der VP-Wohnbausprecher.
Zwtl.: Grätzelsanierungen und umfassendes Qualitätsmanagement
ermöglichen
Walter gibt der inneren Stadterweiterung den Vorzug: "Wien hat
zahlreiche Grätzel, die nicht nur in einem Dornröschenschlaf
dahinvegetieren, vielmehr fehlt auch jedes Interesse, hier umfassende
stadtpolitische Initiative zu ergreifen." So umfasse ein Mehr an
Wohnqualität ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die einen Stadtteil
nicht nur kosmetisch aufwerten sollten, sondern Anreize für eine
echte Durchmischung von Wohnen, Arbeit und Nahversorgung zum Ziel
haben. "Es geht nicht nur um die oberflächliche Verschönerung von
Gründerzeitbauten, sondern um nachhaltige Verbesserung der
Lebensqualität in ganzen Stadtteilen. Hierzu sind Konzepte notwendig,
die einer Ghettoisierung entgegenwirken und die Sorgen der
Bewohnerinnen und Bewohner ernst nehmen. Dazu gehört auch, dass
Wohnraum in Wien leistbar sein muss", so Walter.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
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OTS0169 2010-02-09/13:01
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