- 09.02.2010, 11:53:05
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Apothekertagung in Saalfelden: Neurologie und Psychiatrie
28. Februar bis 5. März: "Inside the Brain"
Wien (OTS) - Die moderne Gehirnforschung macht es möglich: Mit
Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie kann man das Gehirn
bei seinen Aktivitäten beobachten. "Inside the Brain" kann man ihm
damit buchstäblich beim Denken zusehen und neue Methoden zur
Behandlung neurologischer oder psychiatrischer Störungen entwickeln.
Die 43. Wissenschaftliche Fortbildungswoche für ApothekerInnen, die
vom 28. Februar bis 5. März in Saalfelden stattfindet, befasst sich
diesmal mit dem faszinierenden Thema "Neurologie und Psychiatrie".
Kein Organ im menschlichen Körper ist so mannigfaltig wie das
Gehirn: Denken, Fühlen, Empfinden, Lernen, Erinnern, unser
Bewusstsein, aber auch das Unbewusste spielen sich hier ab. Gehirn
und Nervensystem umfassen etwa 100 Milliarden Zellen, die uns ganz
besondere Fähigkeiten verleihen.
Eine Woche im Zeichen der psychischen Gesundheit
Von 28. Februar bis 5. März erhalten rund 500 Apothekerinnen und
Apotheker einen umfassenden Einblick in das Themenfeld "Neurologie
und Psychiatrie". Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet
der Kongress Gelegenheit zur Diskussion mit den Vortragenden und zum
Gedankenaustausch unter Kollegen.
"Apothekerinnen und Apotheker haben im Rahmen eines integrierten
Gesundheitssystems eine wichtige Rolle bei der Betreuung von
Patienten mit psychischen Gesundheitsproblemen", sagt Mag. pharm. Dr.
Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen
Apothekerkammer. "Die zunehmende Bedeutung der neurologischen und
psychischen Erkrankungen erfordert laufende Fortbildung, um Patienten
und Angehörige in der Apotheke optimal betreuen zu können."
Zu den häufigsten neurologischen Krankheiten, die in Saalfelden
ausführlich besprochen werden, zählen Schlaganfälle,
Anfallskrankheiten ("Epilepsien"), die Multiple Sklerose, die
Parkinson-Krankheit, Demenzen aller Art sowie Entzündungen und Tumore
des Gehirns und des Rückenmarks.
Vorträge von namhaften Experten zu psychischen Störungen wie
Depressionen, bipolare Störungen ("manisch-depressive Erkrankung"),
Schizophrenie, Angst, Schlafstörungen, Burn out Syndrom und
Beschwerden, die sich nicht hinreichend auf eine organische
Erkrankung zurückführen lassen, runden das Programm ab.
Viele Betroffene verzichten auch heute noch auf Therapien. Der
Grund dafür ist die Angst vor Stigmatisierung und vor den Vorurteilen
von Mitmenschen. Apothekerinnen und Apotheker erbringen Tag für Tag
hervorragende Leistungen zum Wohl der Patienten. Das breite
Themenspektrum der diesjährigen Fortbildung in Saalfelden ermöglicht
es den Teilnehmern, Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber
"Nervenkrankheiten" abzubauen und in der Apotheke eine noch
hochwertigere Beratung anzubieten.
Apotheken auf einen Blick
In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige
Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 5.000 akademisch
ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.250 Apotheken die
Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der
zentralen Leistungen der Apotheker.
Rückfragehinweis:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Jutta Pint und Mag. Gudrun Reisinger
Tel. 01/404 14 DW 601 und DW 600
E-Mail: [email protected], E-Mail: [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/149
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