Wien (OTS) - Wie dringend die Wien Holding eine Neustrukturierung
ihrer Kulturschiene notwendig hat, bestätigt sich nach den
Zuschauerbeschwerden bei "Phantom der Oper" und der abgesagten
Produktion "Ben Hur" in der Wiener Stadthalle. Immerhin erhält die
Wien Holding für ihre Kulturbetriebe mehr als 45 Millionen Euro
jährlich. Die künstlerischen und auch finanziellen Erfolge sind aber
für eine Kulturhauptstadt wie Wien eher mäßig bis gar nicht
vorhanden. Während anderswo in Europa mit Musical Geld verdient wird,
wird es hier nur verbrannt.
"Die Kulturbetriebe der Wien Holding benötigen dringend eine
Neuorganisation", so der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz
Ferdinand Wolf. "Man hat den Eindruck, dass hier ziemlich wahl-,
lieb- und konzeptlos vorgegangen wird. Es wird Zeit, dass endlich
eine Offensive gestartet wird, die Sparsamkeit und eine
Qualitätssteigerung bringt, um die hohen Förderungen aber auch die
kolportierten Gehälter der Kulturmanager irgendwie zu rechtfertigen.
Weltstadtniveau sieht anders aus", so Wolf abschließend.
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OTS0131 2010-02-09/11:47
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