Utl.: Baustellen im Verteidigungsressort beseitigen und persönliche
Eitelkeiten hintanstellen =
Wien, 09. Februar 2010 (ÖVP-PK) "Verteidigungsminister Darabos
darf sein eigentliches Ressort nicht vernachlässigen", so ÖVP-
Landesverteidigungssprecher Norbert Kapeller, der kritisiert, dass
sich Darabos zu sehr um Sport-Agenden kümmere und zu wenig um seine
Aufgabe als Verteidigungsminister. "Für den Sport investiert
Darabos immer wieder viele Euro in Marketing und Kampagnen. Dieses
Geld würde eigentlich dafür benötigt werden, um angemessene
Unterkünfte für unsere Soldaten zu sichern", so der ÖVP-
Verteidigungssprecher. ****
"Die Errichtung der 'Vorzeigekaserne' in Güssing mag wohl für
die politische Zukunft des Ministers bedeutend sein, reicht aber
nicht, wenn dadurch andere Kasernen und Projekte vernachlässigt
werden", so Kapeller. "Bislang blieb es bei Lippenbekenntnissen im
Verteidigungsressort, während Darabos bei Sportveranstaltungen mit
Freude in der ersten Reihe sitzt." Darabos reagiert nicht auf die
steigende Zahl der untauglichen Jugendlichen, auf die aktuellen
Vorwürfe des Rechnungshofes und auch der jüngste Eklat rund um den
sexistischen Werbespot des Bundesheeres hat gezeigt, dass im
Ressort des Verteidigungsminister vieles falsch läuft. "Darabos hat
seine Hausaufgaben zu machen und sich auf die Landesverteidigung
und die Beseitigung der Baustellen zu konzentrieren. Persönliche
Eitelkeiten muss der Minister dafür hintanstellen", so Kapeller
abschließend.
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