- 09.02.2010, 11:06:18
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Postler zur Polizei: BZÖ-Windholz kritisiert Kopfgeldprämie
Wien (OTS) - "Die kolportierten 10.000 Euro für jeden Postler, der
zur Polizei geht, zeigen, dass ein neues und flexibles Dienstrecht
nötig ist", erklärte BZÖ-Beamtensprecher Abg. Ernest Windholz. "Es
kann nicht sein, dass eine Kopfgeldprämie nötig ist, um Menschen
wieder eine Beschäftigung zu geben!", so Windholz.
"Hier wird an einem überholten System krampfhaft festgehalten",
bezeichnete Windholz das derzeitige Beamtendienstrecht. Die Folge:
Nach der Ankündigung, jeder Postler, der wechselt, werde eine
jährliche Prämie von 6.000 Euro bis zur Pension erhalten, kommt nun
die Einmalzahlung von 10.000 Euro.
Windholz erinnert, dass Postler ohnehin nur im Verwaltungs- und nicht
im Exekutivdienst eingesetzt würden. Damit könne die Suche nach
Beschäftigung auf den gesamten öffentlichen Dienst ausgeweitet
werden. Windholz: "Es kann nicht sein, dass der Staat so unflexibel
ist und keine Arbeit für seine Beamten findet!"
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527
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