Graz (OTS) - "Was für Waltraud Klasnic ein Herr Hösele war ist für Franz Voves der Herr Specht. Was für die ÖVP Herberstein war und ist, ist für Voves seine Skandalstiftung. Sämtliche gegenüber dem BZÖ eingeklagten Vorwürfe bestätigen sich offensichtlich, die Klagsflut der steirischen SPÖ gegenüber meiner Person bricht in sich zusammen", so der steirische BZÖ-Chef und Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz am Montag.
"Die von der SPÖ gewählte Stiftungskonstruktion war, ist und bleibt moralisch und politisch verwerflich. Die Ankündigungen von Voves, die Stiftung gänzlich aufzulösen und das Vermögen in die Partei zurückzuführen, haben sich anscheinend als glatte Lüge herausgestellt. Die Frage stellt sich, wann Voves endlich die Konsequenzen zieht und seinen Rücktritt erklärt. Die Grenze des politischen Anstandes wurde bereits längst überschritten", so Grosz.
Der steirische BZÖ-Chef wiederholte in diesem Zusammenhang seine Forderung an Landeshauptmann Voves, wie auch an Rechtsanwalt Specht, sämtliche gegen ihn - als unbequemen Oppositionspolitiker - eingebrachten Klagen sofort zurückzuziehen. "Rechtsanwalt Specht hat, meiner Ansicht nach, bereits alle meine Vorwürfe gegen die SPÖ punktgenau bestätigt. Die heutigen Worte von Voves waren auch sehr hilfreich. Wie die beiden Herren ihre Klagsflut gegen mich jetzt noch gewinnen wollen, ist mir schleierhaft. Eine Rücknahme der Klagen und eine Entschuldigung wäre daher höchst angebracht", so Grosz abschließend.
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