Innsbruck (OTS/RfW) - Der RfW Tirol fordert den verstärkten Ausbau
ganztägiger Krippen-und Kindergärtenplätzen, speziell für unter
dreijährige Kinder, und flexible Öffnungszeiten der
Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol.
"Damit Unternehmerinnen Familie und Beruf vereinbaren können, müssen
in Zukunft die Bedürfnisse selbstständig arbeitender Frauen
berücksichtigt werden! Das heißt: Flexible und längere Öffnungszeiten
und die bestmöglichen Betreuungsplätze, sprich kleine Gruppen und
qualifizierte Kleinkindpädagogen!" fordert RfW-Spitzenkandidat
Winfried Vescoli.
Das Thema Familienpolitik hat für Vescoli schließlich auch einen
direkten Einfluss auf die Arbeits- und Wirtschaftspolitik. Denn: Je
länger Frauen dem Berufsleben fern bleiben, desto schwieriger
gestaltet sich deren berufliche Wiedereinstieg.
"Frau in der Wirtschaft" verschläft drängende Herausforderungen!
"Von der Wirtschaftskammer hört man zu dieser Problematik aber
nichts. Selbst die Wirtschaftskammer-Organisation "Frau in der
Wirtschaft" schläft beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf
immer noch!" wundert sich Vescoli.
Frauen haben ein Recht auf Karriere - und trotzdem Mutter zu sein!
Dabei müsste es für eine Gesellschaft zu einer Selbstverständlichkeit
werden, dass Frauen Beruf und Familie vereinbaren können. Immerhin
werden vom Staat Millionen Euro in die Ausbildung junger,
intelligenter Frauen investiert, doch qualitativ hochwertige
Kinderbetreuungsplätze sind immer noch Mangelware.
Für Vescoli eine volkswirtschaftliche als auch arbeitsmarktpolitische
Dummheit. Schließlich wisse man aus Vergleichsstudien, dass in jenen
europäischen Ländern die Geburtenraten hoch sind, in denen Frauen
Beruf und Familie miteinander vereinbaren können!
"Frauen haben ein Recht darauf, von ihrer guten Ausbildung beruflich
zu profitieren und ihre Erfahrung weiterzugeben - und trotzdem nicht
auf Kinder zu verzichten. Hier ist die Wirtschaft gefragt, denn jede
Frau, die auf Grund fehlender Infrastruktur nicht mehr ins
Erwerbsleben zurückkehrt, bedeutet einen Verlust für die
Wirtschaftsleistung unseres Landes und damit die gesamte
Gesellschaft." so Vescoli abschließend.
Rückfragehinweis:
RfW Landesobmann KommR. Winfried Vescoli
Tel. Nr.:0676/ 417 1771
E-Mail: w.vescoli@aon.at
Weitere Informationen unter: http://www.rfw-tirol.com
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OTS0190 2010-02-08/15:11
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