- 08.02.2010, 12:19:17
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RFW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch deckt auf: Wirtschaftsbund betreibt schamlosen Wahlkampf auf Kosten der steirischen Unternehmer
Veranstaltungen der Wirtschaftskammer verkommen immer mehr zu Wahlveranstaltungen des Wirtschaftsbundes
Graz (OTS/RfW) - Hunderte Veranstaltungen der Wirtschaftskammer,
dutzende Berichte in der Zeitung der Wirtschaftskammer - alle mit nur
einem Zweck: Sie sollen die führenden Wirtschaftsbund-Funktionäre ins
richtige Wahlkampf-Licht rücken und Stimmung für sie machen. Und das
alles finanziert aus dem Budget der Wirtschaftskammer und damit auf
Kosten der steirischen Unternehmer. Alles für den Wirtschaftsbund
also - nur nicht die Rechnung.
Ziemlich zu Kopf gestiegen ist das Ergebnis der
Wirtschaftskammerwahlen im Jahr 2005 dem steirischen Wirtschaftsbund.
Mit den knapp 75 Prozent der Stimmen ist der steirische
Wirtschaftsbund in den letzten Jahren ziemlich abgehoben vom Boden
der Realität und glaubt nun, sich alles erlauben zu können. Wie zum
Beispiel, sich das Buhlen um Stimmen bei der kommenden
Wirtschaftskammerwahl von 28. Februar bis 2. März von der
Allgemeinheit finanzieren lassen zu können.
? Seit einem halben Jahr werden laufend Veranstaltungen durchgeführt,
zu denen die Wirtschaftskammer, also das Parlament der
Wirtschaftstreibenden, einlädt. Vor Ort passiert aber nur eines: Es
wird Werbung für den Wirtschaftsbund betrieben, es wird um Stimmen
für die VP-Organisation gekeilt, es werden die "schwarzen"
Funktionäre vorgestellt und ins perfekte Licht gerückt und es wird
mehr oder weniger unterschwellig das Wirtschaftsbund-Programm
beworben.
? Ähnlich ist die Situation in der Zeitung der Wirtschaftskammer,
"Steirische Wirtschaft". Sie sollte eigentlich das Medium des
Wirtschaftsparlaments sein, ist aber seit einem halben Jahr nur mehr
eine reine "schwarze" Wahlkampf-Postille. Aus jeder Ausgabe lächelt
mindestens fünf Mal WB-Spitzenkandidat Ulfried Hainzl heraus, werden
dort die Wirtschaftsbund-Themen lang und breit dargestellt, während
die anderen demokratisch gewählten Vertreter der
Wirtschaftstreibenden keine Chance haben, in relevanter Form in der
Zeitung vorzukommen.
? Nicht anders präsentiert sich der Web-Auftritt der
Wirtschaftskammer. Auf nahezu jeder Seite prangt ein Werbebanner des
"Präsidenten" Hainzl, das den halben Bildschirm einnimmt. Dass ein
Präsident Werbung braucht, ist einzigartig. Daher liegt der Schluss
nahe, dass sich Hainzl das "Präsidentenamt" als Deckmantel verwendet,
damit er die Kosten der Werbung für sich als Spitzenkandidat des
Wirtschaftsbundes der Allgemeinheit aufdividieren kann.
Alles für den Wirtschaftsbund also - nur nicht die Rechnung. Denn die
zahlt ja die Wirtschaftskammer, und damit der steirische Unternehmer.
Egal, ob er beim Wirtschaftsbund, beim RFW oder bei keiner
Organisation Mitglied ist.
"Der Umgang des Wirtschaftsbundes mit der Macht und mit dem Geld der
steirischen Unternehmer ist erschütternd", zeigt sich Landesobmann
des RFW und Spitzenkandidat für die bevorstehende Wahl, Dr. Erich
Schoklitsch, entsetzt über die Vorgehensweise des Wirtschaftsbundes.
Doch der Wirtschafstbund hat schon bei der von ihm betriebenen
Erhebung der Wirtschaftskammer in den Verfassungsrang gezeigt, dass
er sich so weit von seinen Klienten entfernt hat, dass er diese nicht
mehr effektiv vertreten kann. "Damit war wieder einmal klar, worum es
dem Wirtschaftsbund geht: Sich einbetonieren statt sich am Wähler
orientieren. Einer modernen Interessensvertretung, deren Mitglieder
tagtäglich im harten Wettbewerb stehen, ist diese ,Pragmatisierung?
und Einzementierung der Pflichtmitgliedschaft unwürdig", kritisiert
Schoklitsch."
Rückfragehinweis:
Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch
Tel. +43 664 611 32 15
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/185
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