- 08.02.2010, 11:23:33
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Dritter GSK-Deal mit Biotech aus Österreich
Vertragssumme gesamt: 783,6 Mio. Euro; 3 von 15 weltweiten Kooperationen mit Wiener Biotech
Wien (OTS) - GlaxoSmithKline hat in den letzten 15 Monaten drei
Deals mit österreichischen Biotech-Unternehmen abgeschlossen:
AFFiRiS, Intercell und Apeiron. In Summe geht es dabei um Verträge
mit erfolgsabhängigen Zahlungen von bis zu 783,6 Mio. Euro, wovon
knapp 70 Mio. Euro vorausbezahlt wurden. Die erste Meilensteinzahlung
in Höhe von 10 Mio. Euro hat AFFiRiS im Oktober 2009 durch den
erfolgreichem Abschluß der Phase I-Studien von zwei
Impfstoffkandidaten ausgelöst.
Evelyn Schödl, General Managerin von GSK Österreich: "Mit 30
Produkten, viele davon in der letzten Phase, haben wir selbst eine
der besten Pipelines der Industrie. Eines unserer Ziele ist
Diversifizierung und damit Risikostreuung. Deshalb suchen wir auch
außerhalb unserer eigenen Forschungsabteilung aktiv die
Zusammenarbeit mit externen Partnern in der Wissenschaft. Als
Österreicherin freut es mich besonders, dass wir damit eine
Möglichkeit haben, in die Forschung in Österreich zu investieren."
Strategie: "Grow a diversified global company"
"Grow a diversified global company" lautet eine der Strategien von
GlaxoSmithKline. Dementsprechend aktiv ist das zentrale Business
Development Team, das weltweit aktiv nach Talenten, Ideen,
Technologien und neuen Medikamenten abseits der hauseigenen Forschung
sucht. In den letzten 8 Jahren hat GSK mehr late-stage Vereinbarungen
getroffen als jedes andere Unternehmen in der Industrie. Im early
stage Bereich werden jährlich rund 15 Kooperationen vereinbart, davon
in den letzten 15 Monaten immerhin drei aus Österreich.
Der jüngste Deal mit dem Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron von
Anfang Februar 2010 sichert GSK die Exklusivrechte am Projekt APN01
(Phase I), einem Enzym-Biotherapeutikum für die Behandlung bei akutem
Lungenversagen (ARDS). Vereinbart wurden meilensteinabhängige
Zahlungen von bis zu Euro 236 Mio. bei Vorauszahlung von Euro 12,5
Mio. inklusive einer geringfügigen Eigenkapitalinvestition.
Im Dezember 2009 haben GSK Biologicals und das Wiener
Biotech-Unternehmen Intercell eine strategische Allianz zur
Erforschung und zum Vertrieb von nadelfreien, auf Pflastern
basierenden Impfstoffen bekanntgegeben. Die Kooperation betrifft
Impfstoffkandidaten gegen Reisedurchfall (Phase III) sowie zur
einmaligen Verabreichung gegen pandemische Grippe (Phase II).
Vereinbart wurden eine Vorauszahlung von Euro 33,6 Mio. und eine
Kapitalinvestition von bis zu Euro 84 Mio. durch eine abgestufte
Beteiligungsoption von maximal 5 % an Intercell.
Der größte jemals in Österreich abgeschlossene Biotech-Lizenzdeal
wurde im Oktober 2008 zwischen GSK und AFFiRiS (Standort Campus
Vienna Biocenter) bekanntgegeben. Ziel der Vereinbarung sind
Impfstoffe gegen Alzheimer. Euro 22,5 Mio. waren bei
Vertragsabschluss fällig, die erste Meilensteinzahlung über Euro 10
Mio. wurde mit Abschluss von Phase I Studien überwiesen. In Summe
sind Zahlungen von bis zu Euro 430 Mio. plus Tantiemen möglich.
AFFiRiS hat keine Anteile an GSK abgegeben.
GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden
Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die
Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres
und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Rückfragehinweis:
Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Tel. 01/970 75/0
mailto:[email protected]
www.glaxosmithkline.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5759
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