Vatikanstadt, 07.02.2010 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat zu einer
verstärkten Hilfe für Arme und Notleidende aufgerufen. Die
gegenwärtige Wirtschaftskrise fördere in dramatischem Umfang
Mechanismen, die soziale Ungleichheit hervorriefen, sagte der Papst
am Sonntag nach dem Angelus-Gebet im Vatikan. Opfer seien vor allem
die Schwachen und jene, die sich nicht verteidigen könnten. Der
Schutz und die Verteidigung einer menschenwürdigen Existenz sei
Aufgabe aller Menschen, führte Benedikt XVI. vor mehreren tausend
Gläubigen aus aller Welt auf dem Petersplatz aus.
Der Papst bekräftigte zugleich seine Forderung nach einer
menschlichen Entwicklung, die nicht nur Not und Elend überwinde,
sondern vor allem auf den Glauben ausgerichtet sei. Die Bestimmung
des Menschen sei nicht sein eigenes Wohlergehen, sondern Gott,
erläuterte der Papst.
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