Wien (OTS) - Im nächsten Gemeinderatsausschuss für Bildung,
Jugend, Information und Sport am kommenden Mittwoch, den 10. Februar
2010, sollen erneut über 1,6 Millionen Euro für Containerklassen
beschlossen werden. Damit sind es rund 10 Millionen Euro in knapp
einem Jahr, die von der Wiener SPÖ für diese Art des Schulbaues
ausgegeben werden. Diesmal betrifft es Schulkinder im 14. Bezirk. Die
Volksschule in der Diesterweggasse 30 soll mit Containerklassen
erweitert werden.
"Einmal mehr zwängt Wien seine Schüler in Container. Die SPÖ
bezeichnet diese Container zwar verharmlosend als Pavillons, es ist
aber nichts anderes als eine Käfighaltung für Wiens Kinder. Noch dazu
handelt es sich bei dieser Schule um eine sogenannte offene Schule,
also eine mit Nachmittagsbetreuung. Für die Kinder heißt das, dass
sie dann auch ihre Freizeit in diesen Containern verbringen müssen.
Das ist unzumutbar", zeigt sich ÖVP Wien Familiensprecherin LAbg.
Ines Anger-Koch verärgert.
"Es kann nicht sein, dass sich die Stadt weigert, einen
Schulentwicklungsplan zu erstellen und 10 Millionen Euro statt in den
Neubau oder die Renovierung von Schulen in Notlösungen steckt.
Container als Schulen sind keine nachhaltige und brauchbare Lösung.
Schulkinder darin unterzubringen ist geradezu verantwortungslos, da
ein längerer Aufenthalt darin für Kinder gesundheitsgefährdend ist.
Statt jährlich Millionen Euro dafür auszugeben, Kinder in Container
zu sperren, sollte das Geld lieber in bestmögliche
Bildungsmöglichkeiten investiert werden", so Anger-Koch.
Rückfragehinweis:
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Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
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OTS0010 2010-02-07/10:22
071022 Feb 10
VPR0001 0256