OTS0006 / 07.02.2010 / 10:05 / Channel: Chronik / Aussender: ÖAMTC
Stichworte: City-Maut / Verkehr / Wien


ÖAMTC-Umfrage zur City-Maut ergibt klare Ablehnungsfront

Utl.: 6.615 Onlinevotings bestätigen Absage zu weiterer Kraftfahrer-Schröpfaktion =


   Wien (OTS) - Der ÖAMTC wollte es genau wissen und hat zum Thema
City-Maut eine Umfrage für alle Interessierten online gestellt. "In
zwei Wochen haben 6.615 Interessierte ihren Unmut kanalisiert",
erklärt Elisabeth Brandau. Die ÖAMTC-Verkehrswirtschafts-expertin ist
über das Ergebnis nicht verwundert, liegt doch die Ablehnung der
Befragten bei stolzen 75 Prozent und bestätigt, dass großer
Widerstand gegen eine weitere Schröpfaktion der Autofahrer besteht.
Die Clubexpertin hat die wichtigsten Kernaussagen zusammengefasst:
* ÖAMTC-Umfrage - Thema Volksbefragung: 81 Prozent der
Onlineteilnehmer haben von der Volksbefragung schon gehört. Hier ist
der Informationsstand der Wiener mit 89 Prozent am höchsten. Bei den
Niederösterreichern liegt er bei 74 Prozent, in Rest-Österreich bei
63 Prozent.
* ÖAMTC-Umfrage - Thema Geltungsbereich der City-Maut:
42 Prozent können diese Frage nur mit "ich weiß nicht" beantworten 
26 Prozent gehen von einem Geltungsbereich innerhalb des Ringes aus 
15 Prozent innerhalb des Gürtels 
15 Prozent von ganz Wien ab Stadtgrenze 
* ÖAMTC-Umfrage - Thema Gründe für die Einführung: 
"Mehr als Dreiviertel aller Befragten (76 Prozent) sehen in der
City-Maut eine reine Schröpfaktion zur Geldbeschaffung", erklärt die
ÖAMTC-Expertin.
42 Prozent als Anreiz für Umstieg auf Öffis
41 Prozent als Stau-, Lärm-  oder Verkehrsreduktionsmaßnahme
35 Prozent Umwelt (Emissionsreduzierung) 
27 Prozent wahltaktische Überlegungen 
3 Prozent Sonstiges
(hier waren Mehrfachmeinungen möglich)
* ÖAMTC-Umfrage - Thema Höhe für City Maut:
75 Prozent sprechen sich für keinen Betrag aus, weil man sich gegen
eine City-Maut ausgesprochen hat.
10 Prozent  2 Euro
7 Prozent  5 Euro 
3 Prozent 10 Euro
2 Prozent 15 Euro 
2 Prozent keine Angabe 
"Durch dieses Umfrageergebnis fühlt sich der ÖAMTC bestärkt in seinem
Kampf, eine weitere Schröpfaktion gegen die Autofahrer zu
verhindern", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. Jedenfalls
erneuert der ÖAMTC sein Nein zur Wien-Maut.
Zwtl.: Nur schimpfen reicht nicht, wer etwas bewegen will, muss zur
Abstimmung
Die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin appelliert an alle
Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. "Denn nur
schimpfen und nicht zur Abstimmung gehen, ist zu wenig." Seine Stimme
kann man auf zwei Arten abgeben, entweder persönlich auf einer der
112 Annahmestellen oder per Post.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
   ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Sabine Fichtinger, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, pressestelle@oeamtc.at, http://www.oeamtc.at
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