• 06.02.2010, 12:16:16
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ARBÖ Wien: Wer die City-Maut nicht will, muss handeln - FOTO/VIDEO

ARBÖ Wien mit neuem Präsidenten - Zweite West-Einfahrt nach Wien gefordert - Für provisorische Öffnung der Abfahrt Simmering

Wien (OTS) - "Es gibt keinen einzigen Grund für zusätzliche Ein-
und Ausfahrtsgebühren in Wien. Wer die City-Maut nicht will, muss
handeln und seine Stimme persönlich oder per Post abgeben",
appellierte Dr. Rudolf Ertl am Samstag bei der Landeskonferenz des
ARBÖ Wien. Nach zehn Jahren Präsidentschaft beim ARBÖ Wien wurde Dr.
Ertl zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit gekürt. Zum neuen
Präsidenten des ARBÖ Wien wurde Ing. Hermann Klein gewählt, Herbert
Hübner wurde als Landesgeschäftsführer wiederbestellt.

Schwerpunkte der Landeskonferenz waren der Widerstand gegen die
City-Maut, die neu beschlossenen verkehrspolitischen Leitlinien und
der harmonische Generationswechsel des ARBÖ Wien. "Autofahrerinnen
und Autofahrer in Wien zahlen schon jetzt pro Jahr 100 Millionen Euro
fürs Kurzparken, Parkpickerl, Geldstrafen etc. Die jetzige
Parkraumbewirtschaftung greift, das Verkehrsaufkommen in den inneren
Bezirken ist überdurchschnittlich stark zurückgegangen. Eine
zusätzliche Ein- und Ausfahrtsmaut am Ring, Gürtel oder gar an der
Stadtgrenze spaltet die Wiener Bevölkerung, ist unsozial und
produziert ausgerechnet dort mehr Verkehr, wo es in den Morgen- und
Abendstunden schon jetzt staut", fasst Dir. Herbert Hübner,
Geschäftsführer des ARBÖ Wien die wichtigsten Argumente im Video
"Maut is out" zusammen, das ab sofort auch auf www.arboe.at (und
YouTube) zu sehen ist.

Zur Entlastung der Anrainer der Ein- und Ausfahrt bei der
Westautobahn nach Wien, fordert der ARBÖ Wien eine Prüfung, ob eine
teilweise Einhausung bzw. Tieferlegung möglich wäre. Zudem sollte
eine zweite Einfahrt nach Wien evaluiert werden, zum Beispiel eine
Parallel-Variante zum Lainzer Tunnel (mit bzw. ohne Schwerverkehr),
um somit eine erträgliche Alternative zur extrem witterungs- und
unfallanfälligen Außenring-Autobahn (A21) zu schaffen.

Als wichtige stau-lindernde Maßnahme forderten die Delegierten
wegen kommender Großbaustellen auf der Südosttangente (A23) die
provisorische Öffnung der seit Jahrzehnten gesperrten Abfahrt
Simmering nach Vorbild der ebenfalls wegen Bauarbeiten damals
provisorisch errichteten Ostautobahn (A4)-Abfahrt Alt-Simmering.
Grund: Drei Großbaustellen werden die Stausituation auf der Tangente
in den nächsten Jahren weiter verschärfen, die durch die kürzlich
erfolgte Freigabe des Regionen-Ringes (S1) und der Nordautobahn (A5)
ohnehin stärker befahren wird. Diese Großbaustellen entstehen durch
die Sanierungen im Bereich Hansson-Kurve, die Umgestaltung der
Abfahrt Landstraßer Gürtel und die Sanierung des Laaer-Berg-Tunnels.

Der ARBÖ Wien versteht sich als treibende Kraft für die
Aufrechterhaltung und den Ausbau der städtischen Mobilität, die nicht
auf den Autoverkehr reduziert werden darf. So setzt sich der ARBÖ
Wien nicht nur für eine weitere Verbesserung des Radwegnetzes in Wien
ein, sondern auch für eine starke Förderung von Rad-Abstellanlagen
und Schließfach-Anlagen, wo Radfahrer z.B. ihre Helme verstauen
können. Ähnliches gilt für Fahrrad-Garagen, bei denen der ARBÖ Wien
an einem vielversprechenden Pilotprojekt in Margareten beteiligt ist.
Als eine echte Mobilitätsalternative sieht der ARBÖ das Fahren mit
E-Cycles (elektrounterstützte Fahrräder) an, das von der Kommune und
den Energieversorgern auch in Form passender Infrastruktur
unterstützt werden soll (z.B. E-Tankstellen, öffentliche
Abstellplätze) und bietet auch seine Prüfzentren als geeignete
Andockstellen für E-Cycles an.

Neuer Präsident des ARBÖ Wien

Mit Ing. Hermann Klein (46), Geschäftsführer IG Immobilien
Management GmbH, konnte einmal mehr ein Mann aus der Wirtschaft für
die rein ehrenamtliche Funktion des Präsidenten des ARBÖ Wien
gewonnen werden. Der scheidende Präsident des ARBÖ Wien, Dr. Rudolf
Ertl, kann seinem Nachfolger eine gut aufgestellte,
investitionsfreudige Landesorganisation mit neun Standorten, 116
Mitarbeitern und operativ deutlich verbessertem Plus übergeben.
"Konsequent angepeilte Ziele wurden erreicht, seit 2006 über sieben
Millionen Euro investiert. Gleich zwei neue Vorzeige-Standorte gingen
in Betrieb: Das richtungsweisende neue Prüfzentrum in der
Leopoldstadt an der Südosttangente (A23) und das allen
internationalen Standards entsprechende neue Fahrsicherheits-Zentrum
mit Verkehrsübungsplatz in Kagran, das die legendäre Anlage des ARBÖ
am Flugfeld Wien Aspern abgelöst hat, ohne einen einzigen Betriebstag
zu verlieren." Abgeschlossen wurde im Herbst 2009 die
Qualitätsmanagement-Zertifizierung des ARBÖ Wien nach ISO 9001:2008.
Die Zeichen sind auch in der Zukunft auf Investitionen und
Erweiterung gestellt: 700.000 Euro werden 2010 in die Wiener
Standorte investiert, der Löwenanteil fließt bis April in Ausbau und
Renovierung des Prüfzentrums Wien-Süd (Triesterstraße).

VIDEO, GRAFIK UND BILDMATERIAL STEHEN HIER ZUM DOWNLOAD ZUR
VERFÜGUNG: www.arboe.at/pressenews.html

Rückfragehinweis:
ARBÖ Wien
Dir. Herbert Hübner
Tel.: 0664/60 123 334
mailto: [email protected]
http://www.arboe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/27

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