• 06.02.2010, 08:01:16
  • /
  • OTS0007 OTW0007

"profil": Hypo Niederösterreich soll wertlose Lehman-Papiere über Liechtenstein verschoben haben

Justiz untersucht Transaktionskarussell 2008/2009

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, steht der Vorstand der landeseigenen
Hypo Investmentbank AG im Verdacht, Spekulationsverluste in der
Größenordnung von knapp unter zehn Millionen Euro über ein
Liechtensteiner Vehikel aus den eigenen Büchern verschoben zu haben.
Demnach sollen Papiere der 2008 kollabierten US-Investmentbank Lehman
Brothers über Liechtenstein zu einem fiktiven Preis an eine andere
Bank verkauft worden sein. Im Gegenzug soll die Hypo Anleihen dieser
Bank zu einem unterdurchschnittlichen Zinssatz gezeichnet haben. Der
Effekt laut "profil": Die Hypo war die Belastungen aus den
Lehman-Geschäften mit einem Schlag los und führt seither Papiere in
den Büchern, die aufgrund der schlechten Konditionen gegenüber
anderen Veranlagungen rechnerisch zwar einen Zinsverlust bedeuten -
aber verteilt auf mehrere Jahre.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/179

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel