Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt es weitere Turbulenzen in
Zusammenhang mit der umstrittenen Zukunft Steiermark Privatstiftung
der steirischen SPÖ. Laut "profil" sollen zwei Unternehmen der
Stiftung liquidiert werden. Dabei handelt es sich um die
Fortunacommerz Vermögensverwaltung-GmbH sowie die LRB
Lokalradiobeteiligungs-GmbH. Dies bestätigt der Vorsitzende der
Stiftung, der Wiener Rechtsanwalt Leopold Specht, gegenüber "profil".
Der Hintergrund: Die Liquidierung der beiden Unternehmen ist
Vorausetzung für die steuerschonende Auflösung der Stiftung. Dies
geht aus einem "profil" vorliegenden Gutachten der Wiener
Steuerberatungskanzlei Deloitte hervor, die in Spechts Auftrag die
abgabenrechtlichen Folgen der von Landeshauptmann Franz Voves
beschlossenen Stiftungsauflösung analysierte.
Wie "profil" weiter berichtet, wird das restliche
Stiftungsvermögen, im wesentlichen die 77-Prozent-Beteiligung an der
Leykam Medien AG, bis Herbst 2010 an eine noch nicht im Firmenbuch
aufscheinende Spectro gemeinnützige Gesellschaft für
wissenschaftliche Forschung GmbH übertragen. Alleingesellschafterin
der Spectro ist die steirische SPÖ. Laut "profil" wird es Franz Voves
damit juristisch gelingen, das Parteivermögen aus der nicht
gemeinnützigen SPÖ-Privatstiftung in eine gemeinnützige SPÖ-GmbH zu
übertragen, ohne dass dafür Kapitalertragsteuer oder
Körperschaftsteuer anfallen.
Im vergangenen Sommer hatte Voves die direkte Übertragung des
Stiftungsvermögens an die SPÖ "ohne Tricksereien" angekündigt
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OTS0003 2010-02-06/08:00
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