• 05.02.2010, 18:30:12
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Parteien sind Medien sind Parteien

Die Gewaltentrennung funktioniert bezüglich der "vierten Gewalt" leider so schlecht, wie bezüglich aller anderen...

Wien (OTS) - Das öffentliche Geschehen wird von einem Machtkartell
etablierter Institutionen beherrscht: Parteien, Medien, Experten...
Man schimpft zwar über einander - aber alle sind Teil eines
Esatblishments. Die Parteien dominieren in der österreichischen
Politik Regierung und Parlament, beeinflussen aber auch die Justiz.
Medien und Parteien brauchen einander mehr denn je. Und die
"Experten" sind meist Spezialisten mit genau definierter
Revierzuständigkeit... Alle sind aufeinander angewiesen.

Es geht wohl weniger um einzelne Personen; um die Farben
bestimmter Parteien oder die Ausrichtung einzelner Medien. Eher um
die Gleichschaltung, den Verlust der Differenzierung. Meist gibt es
nur noch zwei Alternativen: Für oder gegen längst Vorhandenes... Und
die Polarisierung führt dazu, dass die Schuld(en) ständig auf die
jeweils anderen geschoben werden.

Die Bürger könnten selbst die Verantwortung übernehmen; stärker
den eigenen Überzeugungen folgen, auf unnötigen Konsum (auch Medien,
Sozialstaat, Expertenmeinungen) verzichten; und wiederum anderen über
ihr Beispiel Vorbild sein: Durch ehrliches Hinschauen - und den Mut,
das als richtig Erkannte wirklich zu tun.

Rückfragehinweis:
Initiative MEHR WAHLRECHT / Tel.: 0664 3245165

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6284

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