• 05.02.2010, 12:11:01
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BZÖ-Widmann verlangt Verkaufsstopp von Wohnbaudarlehen

VP und SP haben Wohnbaugeld für Triple A verpulvert

Linz (OTS) - "Jetzt stehen VP und SP vor dem Scherbenhaufen der
"Teufel komm raus Ausverkaufspolitik" in den vergangenen Jahren in
Oberösterreich. Nach der Landeshypo wurde auch die EnergieAG ohne
Vorteil für die Stromkunden teilprivatisiert. Auch die
Wohnbaudarlehen in Milliardenhöhe wurden verkauft. Das Familiensilber
ist weg, um sich ein Tripple-A durch Bewertungsagenturen zu sichern.
Geringen Vorteilen für die Landesfinanzen steht neben stark
steigenden Strompreisen, jetzt das Aus von günstigen Wohnbaudarlehen
gegenüber. Wir brauchen jetzt einen leistbaren Wohnungsbau und
günstige Strompreise, statt ein Tripple-A für den Finanzreferenten",
erklärte heute BZÖ - Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann.

Nunmehr zwinge man Baufirmen und Häuslbauer in die Abhängigkeit von
langfristig teureren und vor allem risikoanfälligen Zinsenzuschüssen.
Günstige Wohnbaudarlehen mit kalkulierbaren Rückzahlungsraten vom
Land gebe es nicht mehr, weil das Geld dafür fehle. "Das ist eine
Bankrotterklärung der oberösterreichischen sozialen Wohnbaupolitik zu
Lasten von Familien und Arbeitsplätzen in der Bauwirtschaft. Die
Landesregierung muss ausreichend Gelder für sichere Darlehen
sicherstellen. In Zukunft dürfen keine aushaftenden Wohnbaudarlehen
mehr an Banken zum einmaligen Budgetlochstopfen des Landes verkauft
werden. Die Rückflüsse sind ausnahmslos wieder für Häusel- und
Wohnungsbauer in Form von günstigen und kalkulierbaren Darlehen zur
Verfügung zu stellen", fordert Widmann die Landesregierung auf,
entsprechende Beschlüsse sicherzustellen.

Rückfragehinweis:
BZÖ-Oberösterreich - Presse

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527

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