• 05.02.2010, 11:36:02
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Grünewald zu Unis: Bilaterale Abkommen Deutschland/Östereich nur Zwischenschritt

Studierende brauchen dauerhafte, EU-weite Lösung

Wien (OTS) - "Bilaterale Abkommen über den Ausgleich
unbalancierter Studierenströme sind als zeitlich befristete
'Notlösung' zu begrüßen, können und sollen aber eine dringend
notwendige EU-weite Lösung nicht ersetzen", stellte der
Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, zu diplomatischen
Vorstößen in Bezug auf eine finanzielle Unterstützung Deutschlands
für die Kosten der Studierenden fest. "Wenn man sich schon zum
Bologna Prozess, der leider Schwächen aufweist, bekennt, sollten die
Ziele der verbesserten Vergleichbarkeit von Ausbildungen und die
Verstärkung der Moblität von Studierenden nicht nur ein
Lippenbekenntnis bleiben. Ein wissensbasierter Raum, wie ihn die EU
für sich definiert, kann auf Dauer keine künstlichen Grenzen für
Studierende akzeptieren. Die daraus entstehenden Mehrkosten müssen
aber auch finanziert und ausgeglichen werden", so Grünewald.

"Ich wünsche mir, dass diese Probleme tabufrei im Dialog
Hochschulpartnerschaft diskutiert werden. Es ist erfreulich, dass von
der ÖH ein verbessertes Gesprächsklima mit der neuen
Wissenschaftsministerin konstatiert wird, es kann über eine mangelnde
Finanzierung der Universitäten in Österreich mit Sichheit nicht
hinwegtäuschen", hält Grünewald fest. Wenn Frau BM Karl diese
Tatsache akzeptiert und von der Parteipolitik weg zur
Hochschulpolitik hinkommt, dann werden die Grünen ein konstruktiver
Gesprächspartner sein", schließt Grünewald.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100

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