• 04.02.2010, 13:07:40
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Medikamentenausgaben stagnieren

Arbeiterkammer Oberösterreich falsch informiert

Wien (OTS) - In seiner heutigen Aussendung behauptet AK-Präsident
Dr. Johann Kalliauer - ob wissentlich oder unwissentlich, das sei
dahingestellt - fälschlicherweise, dass die Medikamentenkosten
überdurchschnittlich steigen. Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär
der Pharmig, dazu: "Entgegen seinen Aussagen stagnieren die
Medikamentenkosten. 2009 betrug die Steigerung der Ausgaben gerade
einmal 2,2 Prozent ohne Mehrwertsteuer sowie ohne Berücksichtigung
der freiwilligen Zahlungen der Pharmawirtschaft aus dem
Rahmen-Pharmavertrag. Bei dieser Aussendung fehlt mir die
Glaubwürdigkeit der Arbeiterkammer, die sich mit ihrer reflexartigen
Abneigung gegen Arzneimittel offensichtlich nur profilieren möchte!"

AK Oberösterreich für Rationierung der Versorgung?

Es entbehrt jeder Grundlage bei den Medikamentenausgaben den größten
Hebel für Einsparungen zu sehen. Die Ausgaben für Arzneien machen
netto nach Abzug der Mehrwertsteuer gerade einmal 15,6 Prozent der
Gesamtausgaben der Krankenversicherung aus. Bekannt ist auch, dass in
Österreich der Fabrikabgabepreis um 18,6 Prozent unter dem
EU-15-Durchschnitt liegt. Huber: "Wir wollen doch nicht annehmen,
dass sich die Arbeiterkammer Oberösterreich nicht an diese Fakten
halten will und mit ihren Aussagen die medikamentöse Versorgung der
arbeitenden Bevölkerung in Oberösterreich rationieren möchte."

Einsatz von Generika im Steigen

Die Pharmig hat sich bereits in der Vergangenheit gegen Einsparungen
im Gesundheitswesen auf dem Rücken der Patienten ausgesprochen. Mit
dem Rahmen-Pharmavertrag hat die Pharmawirtschaft tatkräftig zur
Kostendämpfung im Gesundheitswesen beigetragen. "Schon heute sind
rund 50 Prozent aller in Österreich verschriebenen Medikamente
Generika oder gleichpreisige Originalprodukte. Aufgrund der
Patentabläufe sowie der ökonomischen Verschreibweise der Ärzte kommt
es konsequenterweise zu einem Anstieg bei der Verschreibung von
Generika", so Huber abschließend.

Rückfragehinweis:
Pharmig Kommunikation
Tel.: 01/40 60 290
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/173

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