Wien (OTS) - "Hätte die Sicherheit der Fahrgäste für die Wiener
Linien tatsächlich höchste Priorität, wie sie jetzt versichern, so
wäre ein wesentlich rascheres Handeln zu erwarten. Was die
Verbesserung beim Brandschutz betrifft, war es höchste Zeit, aber bis
heute warten wir auf die groß angekündigte Nachrüstung alter
Straßenbahngarnituren mit Rückspiegeln und die Verbesserung bei den
Türfühlern. Noch immer sind mehr als 200 Straßenbahnen ohne die
nötigen Sicherheitsstandards unterwegs", kritisiert ÖVP Wien
Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl die Trägheit der Wiener Linien
in Sachen Sicherheitsvorkehrungen für die Passagiere.
Auch sei zu klären, wer für die Kosten für die notwenigen
Verbesserungen bei Sicherheitseinrichtungen aufzukommen habe. In
keinem Fall dürfte der zusätzlich notwendige finanzielle Aufwand über
den Weg von Tariferhöhungen auf die Fahrgäste abgewälzt werden,
fordert Gerstl, der abschließend darauf hinweist, dass es ausreichend
Einsparungspotential im Verwaltungsapparat der Wiener Linien gebe.
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OTS0160 2010-02-04/13:06
041306 Feb 10
VPR0002 0171