• 04.02.2010, 11:39:24
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Zinggl zu Oberwart: Weiterhin keine aktive Minderheitenpolitik in Österreich

Auch 15 Jahre nach Attentat sind Roma Diskriminierungen ausgesetzt

Wien (OTS) - "Der 4. Februar 1995 ist ein schwarzer Tag der
Zweiten Republik. Vier Roma verloren bei einem feigen und
hinterlistigen Attentat auf tragische Weise ihr Leben." Aber auch 15
Jahre nach dem Attentat von Oberwart leben wir in einer Zeit, in der
Roma struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind, erinnerte der
Minderheitensprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl. "Eine aktive
Minderheitenpolitik in Österreich ist dringend erforderlich. Durch
die Untätigkeit der Regierung in diesem Bereich, werden schwelende
Ressentiments in der Bevölkerung geschürt."

"Europaweit kommt es zu Diskriminierung und Gewalt gegen
Roma-Angehörige, wie zuletzt die rassistischen Übergriffe in Ungarn
und Italien", erläutert Zinggl und fordert: "Es ist unsere Aufgabe
als PolitikerInnen mehr zu tun, als nur Respektsbekundungen
abzugeben. Es müssen endlich nachhaltige Initiativen auf europäischer
Ebene geschaffen werden, die unter Einbindung von Roma-Angehörigen
die grundlegende Benachteiligung von Roma in den Bereichen Bildung,
Soziales, Arbeit und Wohnen beseitigen. Die österreichische Regierung
ist aufgefordert, sich auf europäischer Ebene für dieses Vorhaben
einzusetzen."

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100

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