• 04.02.2010, 10:01:34
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Pink Ribbon Soforthilfe

Dank dem Engagement der Pink Ribbon Partner konnte die Krebshilfe vielen Brustkrebspatientinnen helfen

wien (OTS) - Aus dem Verkauf limitierter Pink Ribbon Produkte (von
September 2009 - Jänner 2010) und Pink Ribbon Events 2009 erhielt die
Krebshilfe Euro 424.955,12. Diese zweckgewidmeten Spenden stehen 2010
für die Soforthilfe - zur Betreuung von Brustkrebspatientinnen in
ganz Österreich und die direkte finanzielle Hilfe, wenn Patientinnen
durch die Erkrankung unverschuldet in finanzielle Not geraten sind -
zur Verfügung.

Im Jahr 2009 konnte dank dem Soforthilfefonds der Krebshilfe
vielen Frauen geholfen werden. Nachfolgend einige Beispiele, die aus
den Mitteln der Pink Ribbon Aktion finanziert wurden:

Karin Z. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau Z. suchte sehr verzweifelt die Krebshilfe-Beratungsstelle
auf. Sie ist innerhalb von 6 Jahren bereits zum 2. Mal an Brustkrebs
erkrankt. Nach zahlreichen Behandlungen und Therapien kam es immer
wieder zu Rückfällen, und die permanente Angst lähmte Frau Z. Frau Z.
ist alleinerziehende Mutter von 5 Kindern. Seit 2 Monaten sind auch
noch die Zahlungen des Vaters ausgeblieben und die aktuelle Adresse
des Vaters ist nicht bekannt. Der Kindesvater zog vor einigen Jahren
ins Ausland und wechselt immer wieder seinen Aufenthalt und ist somit
"nicht greifbar". Frau Z. lebt mittlerweile von Sozialhilfe und einem
Pensionsvorschuss. Für sie und ihre Kinder bleiben nach Abzug aller
Kosten Euro 300,-- zum Leben. Schikurse und schulische
Veranstaltungen sind im Budget von Frau Z. nicht enthalten. Als
Nebenwirkung der Chemotherapie hat Frau Z. nun medizinisch
nachgewiesen schwerwiegende Zahnprobleme bekommen. Sämtliche Zähne
wackeln, drei Zähne sind beim Essen herausgefallen. Frau Z. hat sich
bereits einen Kostenvoranschlag bei einem Zahnarzt für Implantate
machen lassen. Das sind jedoch Summen, die sich Frau Z. nie leisten
kann, doch ist es nicht zumutbar in diesem Alter ohne Zähne zu leben.
All das stellt eine große psychische Belastung für Frau Z. dar, die
sich auch auf ihre kleine Tochter massiv auswirkt. Die Krebshilfe
betreut die Patientin und die kleine Tochter psychologisch und
übernimmt nach Überprüfung aller Angaben und Unterlagen die Kosten
für die dringend fällige Zahnsanierung in der Höhe von Euro 2.000.
Frau Z. möchte sich auf diesem Wege bei allen Pink Ribbon Partnern
und Unterstützern von ganzem Herzen bedanken.

Maria L. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau L. kam mit ihrer Tochter in die Beratungsstelle der
Krebshilfe und bat um Hilfe. Frau L. hatte aufgrund ihrer
Bruskrebserkrankung eine Brustamputation und leidet unter einem
massiven Lymphödem. Außerdem wurden im vergangenen Jahr Knochen- und
Lungenmetastasen diagnostiziert. Das Ehepaar L. hat 6 Kinder.
Die zusätzlichen Kosten durch die Erkrankung und Behandlung gehen
über die finanziellen Möglichkeiten von Frau L. hinaus.

Beispielsweise sollte sie dringend einen zweiten BH bekommen, der
wird aber von der Krankenkasse nicht finanziert. Mietzuschuss bekommt
die Familie keinen, da das Einkommen ganz knapp über der Grenze
liegt. Frau L. kann auch keine Arbeiten mehr leisten um das
Familienbudget aufzubessern. Sie ist verzweifelt und weiß keinen Rat
mehr. Nach Überprüfung aller Angaben finanziert die Krebshilfe aus
dem Pink Ribbon Soforthilfe-Fonds den 2. BH. und refundiert die durch
die Erkrankung angefallenen Ausgaben in der Höhe von insgesamt Euro
1.650. Frau L. möchte sich auf diesem Wege bei allen Pink Ribbon
Partnern und Unterstützern von ganzem Herzen bedanken.

Theresa B. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau B. erkrankte im Juni 2009 an Brustkrebs und wurde bereits
zwei Mal operiert. Der behandelnde Arzt wandte sich an die
Krebshilfe. Aufgrund großer Komplikationen muss Frau B. sehr oft ins
Krankenhaus, welches ca. 50 km von ihrem Wohnort entfernt ist. Die
Krankenkasse zahlt nicht alle Fahrten, da ein Teil dieser
Behandlungen theoretisch auch in einem näher gelegenen Krankenhaus
stattfinden könnten. Der Arzt von Frau B. hat sich bei der
Krankenkasse schon persönlich eingesetzt und deutlich gemacht, dass
es für Frau B. zur Zeit aufgrund ihrer physischen und psychischen
Befindlichkeit nicht zumutbar sei, gleichzeitig in mehreren
Krankenhäusern in Behandlung zu sein. Dies jedoch ohne Erfolg. Frau
B. und ihr Mann beziehen minimalste Pension. Die Unkosten durch die
Erkrankung übersteigen bei Weitem die finanziellen Möglichkeiten.
Frau B. ist sehr verzweifelt und kommt regelmäßig zum Gespräch in die
Beratungsstelle, das ihr in dieser Situation sehr hilft. Zusätzlich
belastend sind lebensgeschichtliche Erfahrungen, die Verlassenheit
und Hilflosigkeit verstärken. Scham und Armut macht ihr sehr zu
schaffen. Frau B. erhält zusätzlich zur kostenlosen psychologischen
Begleitung finanzielle Soforthilfe in der Höhe von Euro 900.

Rückfragehinweis:
Österreichische Krebshilfe
Tel.: 01/7966450
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4188

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