• 03.02.2010, 11:52:44
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"Musikzentrum am Augarten ist eine einmalige Chance für die Musikstadt Wien"

Wiener Sängerknaben kündigen Informations-Schwerpunkt an

Wien (OTS) - Die von einer Aktivistin getätigten Aussagen und
Ankündigungen, die Errichtung des neuen Musikzentrums am Wiener
Augarten auch mit "Grenzen überschreitenden Maßnahmen" verhindern zu
wollen, veranlassen die Wiener Sängerknaben zu folgender
Klarstellung:

Die Vorbereitungen für die Errichtung des Konzertsaals am Augarten
werden - trotz der Störversuche, die die Regeln des Rechtsstaats, der
Demokratie und des Dialogs missachten - plangemäß fortgeführt. Die
erforderlichen rechtlichen Grundlagen für den Bau liegen vor, die
Baubewilligung ist rechtskräftig.

Die konkreten Pläne für das Haus und seine Nutzung werden im März
2010 der Öffentlichkeit präsentiert werden, um den Dialog mit allen
Interessierten konstruktiv und ohne Vorbehalte zu führen. Damit
werden die Missverständnisse und Fehleinschätzungen, die es rund um
das Projekt leider immer noch gibt, ausgeräumt werden können und das
Projekt auch von den derzeitigen SkeptikerInnen als das erkannt
werden, was es ist: Eine große Chance nicht nur für die Musikstadt
Wien und ihren musikalischen Nachwuchs, sondern auch für die
Menschen, denen dieser Teil der Stadt wirklich am Herzen liegt.

Bauwerber und Architekten haben jahrelang intensiv und erfolgreich
daran gearbeitet, die von den zukünftigen NutzerInnen,
Kultur-ExpertInnen, AnrainerInnen, VertreterInnen der Bezirke und der
Stadt Wien, sowie Denkmalschutzbeauftragten geäußerten Wünsche, Ideen
und Vorschläge bestmöglich zu berücksichtigen.

Das Projekt wird so gestaltet, dass es der öffentlichen Bedeutung
und Nutzung des Augartens bestens gerecht wird. Dies wurde von allen
Verantwortlichen auch erkannt und spiegelt sich in den positiven
Bescheiden der Behörden wider.

Die Gremien der Wiener Sängerknaben haben mittlerweile ihre
Überlegungen, für deren Realisierung das neue Gebäude eine
Voraussetzung bildet, konkretisiert und ihre Vorstellungen mit
zahlreichen weiteren Institutionen und Kultur-Initiativen, denen die
neue Bühne ebenfalls zur Verfügung stehen wird, abgestimmt.

Dank einer Vielzahl von Aktivitäten und Nutzern soll sich das Haus
als "Bühne der Jugend" und damit als Zentrum für den musikalischen
Nachwuchs der Stadt etablieren. Der Standort in der Nähe der seit
1948 im Augarten ansässigen Schule der Wiener Sängerknaben ist
Voraussetzung, um das Know-how, die Erfahrung (und natürlich auch die
internationale Popularität und Zugkraft) der Wiener Sängerknaben
nutzbar zu machen. Diese Aktivitäten benötigen einen modernen,
akustisch hochwertigen Saal, der das Herzstück des Musikzentrums
bildet.

Dieses wird an das bestehende, so genannte "Pförtner-" oder
"Gesindehaus" anschließen, das in den vergangenen Jahrzehnten von
unterschiedlichen Nutzern erheblich verändert wurde und nun saniert
wird. Die Firsthöhe des neuen Haus ist übrigens deutlich niedriger
als die Nachbarbauten in der Castellezgasse. Die gesamte Planung
erfolgte in engem Kontakt mit dem Bundesdenkmalamt.

Rückfragehinweis:
Wiener Sängerknaben
Anna Weingant, Telefon: 01/216 39 42-30
oder
Partners in PR
Dr. Paul Ferstel, Telefon: 01/512 90 88

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6901

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