- 03.02.2010, 11:27:35
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BZÖ-Westenthaler: Wehrpflicht abschaffen und nicht am System herumdoktern
Wien (OTS) - Angesichts der aktuellen Diskussion rund um den
Zivildienst lässt BZÖ-Sicherheitssprecher Peter Westenthaler mit
einem interessanten Vorschlag aufhorchen. "Anstatt am bestehenden
System herumzudoktern und Unsicherheiten zu erzeugen, schlägt das BZÖ
eine komplette Systemänderung mittels einer Abschaffung der
Wehrpflicht vor". Es gehe nicht um Gewissensklauseln, sondern darum,
dass jeder junge Mensch frei entscheiden solle, wie er sich in die
Gesellschaft einbringe. "Das BZÖ steht für die freie Entscheidung der
Bürger und gegen Zwänge, deshalb soll die Wehrpflicht gleich völlig
abgeschafft werden", betont Westenthaler.
Die Wehrpflicht unter den jetzigen Rahmenbedingungen beizubehalten
sei völlig unsinnig, denn die verfrühte Kürzung des Grundwehrdienstes
auf 6 Monate mache eine ordnungsgemäße Ausbildung einfach unmöglich.
"Dadurch wird nicht nur der Schutz von lebensnotwendigen
Infrastruktureinrichtungen sträflich vernachlässigt, sondern auch die
Aufgaben innerhalb der Europäischen Union, die ebenfalls bestens
ausgebildete und entsprechend ausgerüstete Soldaten erfordern", so
Westenthaler weiter.
Das BZÖ fordert kein reines Berufsheer, sondern ein Freiwilligenheer,
bestehend aus zeitverpflichteten Berufssoldaten und einer
professionellen und ernsthaften Miliz. "Natürlich müssen hier vor
einer Umstellung die Rahmenbedingungen geändert werden. Das
Entlohnungssystem muss entsprechend geändert werden und es soll für
die Soldaten geförderte Umstiegsmöglichkeiten in andere
Berufsbereiche geben", bekräftigt der BZÖ-Sicherheitssprecher.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527
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