• 03.02.2010, 10:12:24
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Neue Leiterin des AK-Frauenbüros : Dr.in Kordula Schmidt

Linz (OTS) - Das AK-Frauenbüro hat seit 1. Februar eine neue
Leiterin. Die Juristin Dr.in Kordula Schmidt übernimmt diese
anspruchsvolle Querschnitts-Aufgabe just zu einem Zeitpunkt, da die
Krise viele Erfolge der letzten Jahre zunichte zu machen droht. Umso
vehementer will sich die verheiratete Mutter zweier Töchter für
Einkommensgerechtigkeit, Chancengleichheit und Gleichbehandlung
einsetzen.

Seit 28 Jahren ist die 51-Jährige bereits in der Arbeiterkammer
Oberösterreich beschäftigt. Seither hat sie die Bereiche Jugend,
Insolvenz, Arbeitsrecht und Sozialpolitik von der Pike auf
kennengelernt. Zehn Jahre lang war Kordula Schmidt auch als
Abgeordnete im oberösterreichischen Landtag tätig, in dieser Zeit war
ihre wöchentliche Arbeitszeit in der AK auf zehn Stunden reduziert.
Jetzt arbeitet sie wieder Vollzeit und will sich mit vollem Einsatz
für Oberösterreichs Arbeitnehmerinnen engagieren.

"Frauenpolitik war mir schon immer ein wichtiges Anliegen", sagt
die frischgebackene Leiterin des Frauenbüros. Frauenförderung, so
Schmidt, bedeute für sie nicht die Bevorzugung von Frauen, sondern
das Wegräumen von Benachteiligungen. Ein weites Betätigungsfeld
sieht sie beim Thema Fraueneinkommen: "Der Dauerbrenner
Einkommensschere wird uns leider, so fürchte ich, noch länger
beschäftigen. Mir geht es vor allem auch darum, dass sich im
Niedriglohnbereich etwas tut, dass die Frauen von ihrem Einkommen
auch leben können."

Einkommenstransparenz könne letztlich zu mehr Gerechtigkeit
führen, sie wünsche sich aber auch mehr Transparenz bei der Teilnahme
an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen. Auch bei der
Kinderbetreuung gebe es trotz unbestreitbarer Erfolge ihrer
Vorgängerinnen noch viel zu tun. "Voriges Jahr war ich in Schweden,
da können wir uns viel abschauen, was die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie betrifft", sagt Schmidt. Besonders habe ihr gefallen, dass es
viele rechtliche Ansprüche auf Freistellungen für familiäre Belange
gebe: "Und dass die von Frauen und Männern gleichermaßen in Anspruch
genommen werden."

Überhaupt ist für sie klar: "Erst wenn wir Gleichbehandlung in
sämtlichen Lebensbereichen haben, wird sie sich auch im Arbeitsleben
verwirklichen lassen. Dazu gehört längerfristig für mich auch eine
gerechtere Aufteilung der Erwerbs- und Familienarbeit."

Ein Foto von Dr.in Kordula Schmidt zum Download finden Sie auf
www.arbeiterkammer.com .

Kontakt: Martina Macher, Tel. 050/6906-2190
E-Mail: [email protected]

Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Martina Macher
Tel.: (0732) 6906-2190
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/21

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