• 02.02.2010, 13:34:41
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Bau des Vorarlberger Bildungshauses schreitet voran

Ziel: Bestmögliche Bildungschancen für alle Kinder

Bregenz (OTS/VLK) - Mit innovativen bildungspolitischen
Schwerpunkten will die Vorarlberger Landesregierung den
eingeschlagenen Weg in der Weiterentwicklung des Bildungswesens
fortsetzen, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat
Siegi Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer. Ziel sei "ein
Bildungshaus, das bestmögliche Bildungschancen für alle Kinder
bietet". Dazu müsse auch der Bund durch eine Verbesserung der
Rahmenbedingungen beitragen.

Für Landeshauptmann Sausgruber sind die Initiativen im Bereich der
Bildung von großer Bedeutung für die künftige Entwicklung der
Vorarlberger Wirtschaft: "Es geht uns nicht nur um die Bewältigung
der Wirtschaftskrise, sondern wir blicken auch schon auf die Zeit
danach. Da werden junge, gut ausgebildete Leute gebraucht."
Besonderes Augenmerk gelte der Frühpädagogik, der Weiterentwicklung
der Vorarlberger Mittelschule sowie dem Ausbau der Tagesbetreuung,
sagte Sausgruber.

Landesrat Stemer kündigte eine Novelle des Kindergartengesetzes
an, mit der bereits alle Vierjährigen in die Sprachstandserhebung
eingebunden werden sollen. Weiters sollen durch das
"Schuleingangs-Screening" sowohl "Risikokinder" als auch besonders
Begabte frühestmöglich erkannt und individuell gefördert werden. Auch
den Übergängen von der Volks- zur Mittelschule und von der Schule zum
Beruf werde besondere Beachtung geschenkt.

Die Vorarlberger Mittelschule, die seit diesem Schuljahr
flächendeckend umgesetzt wird, biete 75 Prozent der Zehnjährigen eine
gute Alternative zum Gymnasium, so Stemer. Und um die Schule als
gesunden Lebensraum weiterzuentwickeln, sollen insbesondere im
städtischen Raum flexible Modelle für eine Ganztagesbetreuung geprüft
und eingeführt werden.

Vom Bund forderte Stemer einmal mehr die Umsetzung eines neuen
Dienstrechts, das bei zeitgemäßer Entlohnung und besseren
Arbeitsbedingungen mehr Zeit für die Kinder und Jugendlichen möglich
macht. Es brauche auch mehr Männer als Pädagogen, eine höhere
Wertschätzung der pädagogischen Arbeit sowie eine moderne Ausbildung
für Lehrerinnen und Lehrer. Vorarlberg habe auch hier mit den
Initiativen "Führen und Leiten einer Schule" und "WALK - Wege zur
allgemeinen Lehrerkompetenz" wichtige Akzente gesetzt.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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