- 02.02.2010, 13:14:31
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Wlodkowski: Grünes Licht für Ökostromtarife ermöglicht Investitionen
Neue Anlagen schaffen Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze
Wien (OTS) - "Die Bauernvertretung ist erfreut darüber, dass nach
langen und zähen Verhandlungen endlich zwischen den zuständigen
Ministern Einvernehmen zu den Ökostromtarifen hergestellt werden
konnte. Dieses 'grüne Licht' für neue Einspeisetarife in Österreich
wird wieder zu Investitionen in neue Anlagen führen und so
Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze fördern. Besonders wichtig ist
für uns, dass nicht nur für Neuanlagen ein positives Ergebnis
vorliegt, sondern gleichzeitig auch der dringend notwendige
Rohstoffzuschlag für bestehende Biogasanlagen im Jahr 2009 mit 3
Cent/kWh nach langem Tauziehen endlich unterschrieben werden konnte",
erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer
Österreich, zur Ökostromverordnung.
Im Jahr 2009 wurden aus biogenen Energieträgern etwa 2,5 Mrd. kWh
Strom ins Netz eingespeist, dies entspricht dem Jahresstrombedarf von
700.000 Haushalten und stellt einen wichtigen Beitrag zur
Versorgungssicherheit mit Strom in Österreich dar.
Dauerhaft Positiv-Impulse
"Gerade in der Wirtschaftskrise sind Investitionen in biogene
Energieträger wichtig, weil sie bekanntlich besonders
beschäftigungswirksam sind. Denn Biomasse- und Biogasanlagen schaffen
nicht nur in der Investitionsphase Arbeitsplätze, sie sind durch die
Rohstofflogistik in den ländlichen Regionen über die gesamte
15-jährige Tarif-Garantielaufzeit positiv wirksam", hob Wlodkowski
besonders hervor und ergänzte, dass die ambitionierten europäischen
Vorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energie in allen
Technologiebereichen die Wichtigkeit eines funktionierenden
Ökostromgesetzes unterstreichen würden. "Das jetzt endlich erreichte
Einvernehmen zwischen Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialminister zur
Tarifverordnung 2010 ist ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung und kann in einigen Bereichen wieder Investitionen in neue
Anlagen ermöglichen", unterstrich der LK-Präsident.
Gleichzeitig mit der Tarifverordnung 2010 wurde auch der
Rohstoffzuschlag 2009 zur Absicherung der bestehenden Biogasanlagen
in der Höhe von 3 Cent/kWh beschlossen. "Der erfolgreiche Abschluss
der Verhandlungen war dringend notwendig, die Anlagenbetreiber
mussten monatelang mit großer Sorge auf einen positiven Ausgang des
Tauziehens hoffen", zeigte sich Wlodkowski über das positive
Verhandlungsergebnis erleichtert.
(Schluss)
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