- 02.02.2010, 12:10:31
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WGKK: Auch kleinste Tumoren mit neuem Mammografieverfahren erkennbar
Österreichweit erster Einsatz von Tomosynthese im Hanusch-Krankenhaus
Wien (OTS) - Ab sofort steht den Patientinnen im
Hanusch-Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) eine
Mammografie-Anlage zur Verfügung, die alle bisherigen mammografischen
Verfahren an Zuverlässigkeit übertrifft. Die mit dem neuen Gerät
österreichweit erstmals eingesetzte Methode heißt Tomosynthese. Das
Besondere daran: Zum ersten Mal ist es möglich, auch Tumoren zu
entdecken, die bisher durch überlagerndes Gewebe unsichtbar geblieben
sind.
Auch kleinste Tumoren sichtbar
Mammografisch auffällige Gewebsbereiche lassen sich durch das neue
Verfahren wesentlich genauer beurteilen, weil auch kleine Tumoren
viel deutlicher abgebildet werden. "Wir gehen davon aus, an Hand der
Tomosynthese-Bilder zuverlässiger zwischen gut- und bösartigen
Veränderungen unterscheiden zu können", erklärt Univ.-Prof. Primarius
Dr. Jörg Haller, Leiter des Zentralröntgeninstituts am
Hanusch-Krankenhaus.
Weniger unsichere Befunde
Tomosynthese ist ein wesentlicher Schritt in die diagnostische
Zukunft: Die Röntgenstrahlen scannen die Brust Schicht für Schicht.
So können die Ärztinnen und Ärzte auch kleinste Auffälligkeiten im
oft dichten Gewebe erkennen. Die Experten erwarten, dass aufgrund der
exakteren Bilddaten unsichere Befunde zurückgehen werden. "Dennoch",
so Haller, "wird es trotz Tomosynthese immer Fälle geben, bei denen
erst weitere Untersuchungen Gewissheit schaffen." Oberarzt Dr.
Reinhard Bernt vom multidisziplinären Brustzentrum am
Hanusch-Krankenhaus betont: "Im Brustzentrum stehen uns dafür
zusätzliche modernste Diagnoseverfahren zur Verfügung, die wir
selbstverständlich weiterhin gezielt einsetzen werden."
Spitzenmedizin in menschlicher Atmosphäre
Sobald es Hinweise auf eine bösartige Veränderung gibt, muss eine
Abklärung in Form weiterer Untersuchungen wie z.B. gezielte Biopsien
folgen. Dazu Oberarzt Bernt: "Hier im Brustzentrum betreuen wir
unsere Patientinnen auf spitzenmedizinischem Niveau. Und wir legen
größten Wert auf eine Atmosphäre der Menschlichkeit. Trotzdem sind
unklare Befunde für die betroffenen Frauen und ihre Angehörigen oft
eine große seelische Belastung. Ich bin zuversichtlich, dass wir im
Hanusch dank Tomosynthese solche Befunde nun rascher abklären und so
vielen unserer Patientinnen Phasen der Ungewissheit ersparen können."
Rückfragehinweis:
WGKK-Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Andrea Riedel
Tel.: 01 60122-1351
E-Mail: [email protected]
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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/231
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