- 02.02.2010, 11:31:01
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E-Wirtschaft begrüßt neue Ökostromförderung
Schmidt: Österreichischer Weg kann fortgesetzt werden
Wien (OTS) - Österreichs E-Wirtschaft begrüßt die von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vorgestellten neuen
Einspeisetarife für Ökostrom als positives Signal für den weiteren
Ausbau der erneuerbaren Energien. "Die nun gefundenen Förderhöhen
dürften ausreichend sein, um Potenziale zu mobilisieren, die wir auch
im Rahmen der Energiestrategie dringend heben müssen", erklärte die
Generalsekretärin des Verbands der Elektrizitätsunternehmen
Österreichs (VEÖ), Barbara Schmidt in einer ersten Stellungnahme.
Wie sich die neuen Förderungen auswirken werden, ist noch nicht
abzuschätzen. Schmidt: "Bei Wind können effiziente Standorte damit
sicher ausgebaut werden, bei Biomasse ist vor allem bei großen
Anlagen mit den neuen Tarifen fraglich, ob ein wirtschaftlicher
Betrieb gewährleistet werden kann. Die Schwerpunktsetzung für
Solarförderung scheine sinnvoll, hier gelte es aber wegen der hohen
notwendigen Tarife weiterhin die Kosten-Nutzen-Effizienz zu beachten.
Geförderter Ökostrom allein kann künftigen Bedarf nicht abdecken
Der nun wieder anlaufende Ausbau der Stromproduktion aus neuen
erneuerbaren Energien ist aus Sicht des VEÖ zwar ein wichtiger
Schritt, dürfe aber nicht als singuläre Lösung für die künftige
Stromversorgung gesehen werden. Schmidt: "Geförderter Ökostrom kann
den Bedarf der Zukunft sicher nicht allein abdecken, dazu braucht es
nach wie vor die Forstsetzung des österreichischen Wegs, der auf
einen flexiblen Mix aus Wasserkraft und sauberen thermischen
Kraftwerken setzt." Ein steigender Anteil von Ökostrom im Netz
erfordere zusätzlich den Ausbau der Netze und der
Pumpspeicherkapazitäten, um einen sicheren Netzbetrieb zu
gewährleisten und Schwankungen im Stromangebot auszugleichen. Auch
der Ausbau von Österreichs Wasserkraft und der Übertragungs- und
Verteilnetze brauche daher stabile Rahmenbedingungen, so Schmidt.
Rückfragehinweis:
Pressestelle des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ)
Ernst Brandstetter,
Mobil: +43 (0) 676 845 019 260
E-Mail: [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/702
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