oewapixel

OTS0158 / 01.02.2010 / 13:58 / Channel: Wirtschaft / Aussender: AIZ Agrarisches Informationszentrum
Stichworte: Agrar / Aiz / Medien


"Die Markierung": Vor 50 Jahren erschien die erste Ausgabe des AIZ

Utl.: Ein halbes Jahrhundert Redaktionsgeschichte geprägt von Wandel, Innovation und Stabilität =


   Wien (OTS/aiz) - Heute vor 50 Jahren, am 01.02.1960, erschien
unter dem Titel "Die Markierung" die erste Ausgabe des Pressedienstes
AIZ - Agrarisches Informationszentrum. Das AIZ veröffentlichte in dem
halben Jahrhundert seines Bestehens 12.441 Ausgaben des täglich,
Montag bis Freitag, erscheinenden Print-Pressedienstes und
mittlerweile E-Mail-Newsletters. Seit 01.01.2000 erscheint das AIZ
auf www.aiz.info online und seither gingen 29.832 Meldungen ans Netz.
Der Presse- und Informationsdienst aiz.info versteht sich als
unabhängige Informationsplattform der österreichischen
Landwirtschaft. Als schnellstes österreichisches Agrarmedium
produziert aiz.info national und international relevante Information
für und über die Landwirtschaft. Zu den Nutzern zählen Medien -
allgemeine und fachspezifische -, Entscheidungsträger in Politik,
Interessenvertretung, Verwaltung und Wirtschaft sowie Landwirte. In
Anspielung auf die Ähnlichkeit seiner Funktion für das Agrarwesen mit
jener der nationalen österreichischen Presseagentur im allgemeinen
Medienwesen wird das AIZ vielerorts als "Grüne APA" bezeichnet.
   Die Berichterstattung spiegelte einen rasanten gesellschaftlichen,
ökonomischen und politischen Wandel in der Landwirtschaft wider:
einen einschneidenden Strukturwandel in der Land- und
Forstwirtschaft, Veränderungen in der innenpolitischen Ausrichtung
der Agrarpolitik in Österreich, den Beitritt Österreichs zur EU mit
einer grundlegenden Neugestaltung der Agrarmärkte sowie die folgenden
Agrarreformen in der EU und die Osterweiterung der Europäischen
Union. 
Stete Weiterentwicklung des Pressedienstes AIZ
   Dieser Wandel sowie die wachsende Bedeutung des freien Spiels des
Marktes und der Bedarf nach immer rascherer Information spiegeln sich
auch in der steten Weiterentwicklung des Mediums AIZ wider. In diesem
auch für die wirtschaftliche Entwicklung des AIZ wechselhaften und
oft schwierigen Geschichtsabschnitt gelang es dem AIZ dank Innovation
und des Interesses seiner Herausgeber und Kunden, seinen Bestand zu
erhalten und seine Position zu festigen. Als wichtige
Innovationsschritte bleiben die Rationalisierung der Printproduktion
durch EDV, die Umstellung vom Print- zum Onlinedienst, die
Internationalisierung der Berichterstattung im Vorfeld des
EU-Beitritts sowie die jüngste Schwerpunktsetzung auf
Marktinformation in Erinnerung.
   Die Berichterstattung des AIZ umspannt heute Agrarpolitik und
Märkte, Agrarwirtschaft, Betriebsmittel, Lebensmittel, Messen, Handel
und Verarbeitung, Umwelt, Wissenschaft und Chronik. Neben der Wiener
Redaktion tragen Korrespondenten in Brüssel (EU- und WTO-Themen),
Berlin (Mittel- und Osteuropa) und Bonn (Deutschland und Ozeanien)
sowie in einigen Bundesländern zur Aufbringung der Meldungen bei.
   Medieninhaber, Herausgeber und Betreiber ist der Verein
Agrarisches Informationszentrum (AIZ), der sich am 15.01.1959
konstituierte. Ihm gehören an: Landwirtschaftskammer Österreich,
Österreichischer Bauernbund, Österreichischer Raiffeisenverband,
Land&Forst Betriebe Österreich, Landwirtschaftskammer
Niederösterreich, Niederösterreichischer Bauernbund,
Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Steirischer Bauernbund,
Landwirtschaftskammer Burgenland, Landwirtschaftskammer Vorarlberg,
Oberösterreichischer Bauern- und Nebenerwerbsbauernbund, Tiroler
Bauernbund und Börse für Landwirtschaftliche Produkte in Wien.
Neben dem Wandel auch Kontinuität und Stabilität
   Neben Wandel und Innovation ist die 50-jährige Geschichte des
AIZ-Pressedienstes auch von Kontinuität und Stabilität
gekennzeichnet. Nach dem Gründungsobmann Josef Kraus, dem ersten
Landwirtschaftsminister der Zweiten Republik, lenkten jeweils über
viele Jahre als Obmänner die Geschicke des AIZ
Raiffeisen-Generalanwalt Rudolf Rasser (1966-1981) sowie danach die
Generalsekretäre der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern
(heute: Landwirtschaftskammer Österreich) Ernst Brandstätter
(1981-1991), Alfred Fahrnberger (1991-1996) und seit 1996 August
Astl. Die Geschäftsführung liegt seit 1985 bei Karl Guschlbauer,
Generalsekretär-Stv. der Landwirtschaftskammer Österreich, er folgte
dem Generaldirektor des Agrarverlages Josef Enigl (1972-1985) und dem
Sekretär des Österreichischen Bauernbundes Anton Seisser, der die
Geschäfte in der Gründungsphase führte.
   Als Chefredakteure zeichneten bis jetzt drei Personen
verantwortlich für die Inhalte des AIZ: 1960 bis 1985 Heinrich
Hilpert, 1985 bis 1990 Klaus Höglinger und seit 1990 Christian
Posekany. Der Redaktion gehören zurzeit weiters der ebenfalls
langjährige Mitarbeiter Franz Kamleitner sowie Claudia Jung-Leithner
und Martina Wolf sowie Korrespondenten an. Das Redaktionssekretariat
sowie die Verwaltung betreuen Gabriele Hummel und Regina Wölk. Dem
engagierten Redaktionsteam gelang es dabei in diesen 50 Jahren dank
seiner Kompetenz, den Meldungen des AIZ in der Land- und
Forstwirtschaft und weit darüber hinaus Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Dies schlug sich auch in etlichen Auszeichnungen für das
Redaktionsteam nieder. So wurden aus dem aktuellen Team unter anderem
Posekany (2000) und Kamleitner (2008) mit dem Eduard Hartmann-Preis
ausgezeichnet oder Jung-Leithner und Wolf mit der Josef
Steiniger-Urkunde. 2009 ehrte die Landwirtschaftskammer
Niederösterreich Posekany mit der NÖ Kammermedaille.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
   aiz.info - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst,
   Tel.: 01/533 18 43 , Fax: 01/535 04 38,
   Web: aiz.info, mailto: pressedienst@aiz.info
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0158    2010-02-01/13:58
011358 Feb 10
AIZ0002 0678