• 31.01.2010, 09:44:23
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Ackerl an Finanzminister Pröll: Hände weg von den Pensionen!

"Pensionserhöhungen um 10 Euro sind keine Kostenexplosion"

Linz (OTS) - "Wenn es darum geht, die Finanzkrise zu bewältigen,
dann müssen in erster Linie die 70.000 Millionäre in Österreich
ihren Beitrag leisten und nicht die Kleinverdiener und
MindestpensionistInnen!", stellt SPÖ-Landesparteivorsitzender LH-Stv.
Josef Ackerl zu den jüngsten Äußerungen von ÖVP-Chef Pröll fest.

Pröll will nicht nur die Hacklerregelung lieber heute als morgen
abschaffen, sondern setzt offensichtlich zum neuen Anschlag auf alle
Pensionen an. So verlangt er zur Bewältigung der Finanzkrise jetzt
u.a., die "Kostenexplosionen bei den Pensionen und beim
Gesundheitssystem zu stoppen".

"Weder bei den Pensionen noch bei der Gesundheit darf der unsoziale
Sparstift angesetzt werden. Gerade die Pensionisten sind bei allen
Kürzungsreformen unter Schwarz-Blau denkbar schlecht weggekommen",
erinnert Ackerl. "Sie dürfen für das Versagen der neoliberalen
Politik jetzt nicht wieder zur Kasse gebeten werden!".

Ackerl kann über BezieherInnen kleiner und kleinster Pensionen
berichten, die sich an die SPÖ gewandt haben, weil ihnen die jüngste
"Pensionserhöhung" ganze 10 Euro mehr gebracht hat. "Damit ist kaum
mehr das Auskommen zu finden. Jeder weitere Aderlass bei den
Pensionen treibt viele ältere Menschen endgültig in die Armut!",
warnt der SPÖ-Landeschef. "Die ASVG-Pensionen dürfen nicht angetastet
werden. Zahlen für die Krise sollen jene, die sie verursacht haben:
Die Banken und die superreichen Spekulanten!".

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/194

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