• 29.01.2010, 09:30:28
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11. Bus-Fachmesse in Wels: Österreichs-Busbranche nimmt mit Innovationen und Sicherheitsinvestitionen Kurs auf die Zukunft

Mehr als 50 Aussteller präsentierten aktuelle Technik- und Sicherheitsinnovationen

Wels (OTS/PWK074) - Nicht mehr vom Gleichen, sondern
Innovationsgeist und Dienstleistungsqualität sind die Bausteine der
wirtschaftlichen Entwicklung in Österreichs Busbranche. Das wurde im
Ausstellungsprogramm der begleitenden Fachmesse zur 11. Bundestagung
des Fachverbandes der Autobusunternehmungen der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) in Wels deutlich. Die Wirtschaftsschau wurde 2010
gemeinsam mit dem offiziellen Veranstaltungs-Partner, der ZF
Friedrichshafen AG (www.zf.com) organisiert, der ein besonders
spritsparendes Getriebe als Messeneuheit vorstellen konnte. Nicht
weniger als 30 Busse der neuesten ökologischen Generation überzeugten
die knapp 350 Fachmesse-Besucher. "Damit wurde einmal mehr unter
Beweis gestellt, dass der Autobus zurecht als das sauberste
Straßenverkehrsmittel gilt", zog Fachverbandsobmann Karl Molzer
Bilanz.

Dass die Qualitätsmerkmale der moderne Busse international auch
immer stärkere Anziehungskraft auf die organisierte Kriminalität
ausüben, wurde im Rahmen des Messe-Workshops zum Thema
"Bus-Diebstahl" deutlich. Kriminalexperten berichteten, dass in
Österreich in den letzen 3 Jahren im Schnitt zwischen 5 und 10 Busse
in- und ausländischer Zulassung pro Jahr gestohlen wurden. Busse mit
österreichischer Zulassung werden jedoch vor allem in Italien Opfer
der organisierten Kriminalität. Weil die gekaperten Busse binnen
kürzester Zeit mit neuen Fahrgestellnummern und gefälschten
Dokumenten international verschoben werden, gibt es kaum
Möglichkeiten die Busse wieder aufzufinden. Neue spezialisierte
Versicherungsprodukte schaffen es, zumindest den ökonomischen Schaden
zu minimieren. Der Fachverband rät allen Unternehmern, von ihren
Fahrzeugen "Steckbriefe" mit den technischen Eckdaten anzulegen, um
im Falle eines Diebstahles die Ermittlungsbehörden bestmöglich
unterstützen zu können.

Innovation als ökonomischer Treiber für Busbranche

Wie wichtig nicht nur Innovationsgeist und persönliches Engagement
sein kann, um auf internationale Ebene zu reüssieren, legte
Burgenlands Winemaker of The Year, Willi Optiz, in einer unterhaltsam
inszenierten Weinverkostung nahe. Ganz nach seinem unternehmerischen
Motto "Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken", riet
der als externer Motivationsspezialist engagierte Opitz den
Busunternehmern, an die individuelle Dienstleistungs-Qualität höchste
Maßstäbe anzulegen.

Mit verstärktem Augenmerk auf die Aus- und -Fortbildung der
Buslenker will die heimische Busbranche dieser Anforderung gerecht
werden. Mit innovativen technikunterstützten Schulungsprogrammen
können die Berufskraftfahrer künftig ihr Wissen praxisgerecht und
effizient auf den neuesten Stand bringen. Busbranchensprecher Molzer:
"Wir haben das sicherste Verkehrsmittel, also brauchen wir auch
qualizifierungsbereites Personal!"

Fortbestand der Bundesfachtagung und Branchenmesse gesichert

Motivation und Information, aber auch Unterhaltung und Kontakte zu
bieten - das seien die Hauptziele der im 2-Jahres-Rhythmus
stattfindenden Spitzentagung der Busbranche. Auch nach der
Neuorganisation des Fachverbandes in der Wirtschaftskammer Österreich
ab 2010 wird die Bundes-Fachtagung in Kombination mit der Fachmesse
für Autobusunternehmer einer der wichtigsten Treffpunkte für
Industrie, Tourismusanbieter und Personenbeförderer in der
österreichischen Verkehrswirtschaft bleiben, sagt
Fachverbandsgeschäftsführer Paul Blachnik: "Der neu gebildete
Fachverband "Bus, Luft, Schiff" wird die Interessenvertretungsarbeit
künftig noch schlagkräftiger machen, aber auch die wirtschaftliche
Bedeutung der Branchen heben. Die dann insgesamt 2.000
Mitgliedsunternehmen erwirtschaften mit mehr als 30.000 Mitarbeitern
nicht weniger als 5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr."

Zur österreichischen Bus-Branche

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer
(www.fachverband-bus.at) betreiben eine Flotte von mehr als 9.000
Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million
Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und
Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1
Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren
jährlich rund 225 Millionen Euro in ihren Fuhrpark. Der Bus ist mit
15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste
Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die
ständige Reduzierung der Geräuschemissionen unterstreichen den hohen
ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem
Individualverkehr. (SR)

weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=54&dir=201001&e=20100127_b&a=event

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Autobusunternehmungen
Mag. Paul Blachnik
Tel.: (++43) 0590 900-3170
mailto:[email protected]
http://www.fachverband-bus.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/240

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