- 29.01.2010, 08:40:51
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Umweltdachverband: Österreich muss punkto Klimaschutz Verantwortung übernehmen!
- UWD fordert höhere Emissionsreduktionsziele und eine mutigere Klimapolitik
Wien (OTS) - "Die Klimakonferenz in Kopenhagen ist gescheitert.
Jetzt braucht es Vorbilder, die mit gutem Beispiel vorangehen:
Österreich hat nun die Chance, globale Verantwortung zu zeigen", sagt
Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes. In
Kopenhagen wurde vereinbart, dass alle Staaten bis 31. Jänner 2010
Emissionsreduktionen an die UN übermitteln. Österreich hat sich
innerhalb der EU allerdings ein besonders bescheidenes Ziel gesteckt:
Bloß 3,4 % Emissionsreduktion sollen bis 2020 gegenüber 1990
realisiert werden. Das ist weniger als das Kyoto-Protokoll bis 2012
vorsieht. "Österreich muss hier mutiger vorgehen und die Bereitschaft
zu höheren Emissionsreduktionen bekannt geben - zumindest das
Kyoto-Ziel von -13 %, das eigentlich bis 2012 zu erreichen wäre, soll
als Messlatte bis 2020 anvisiert werden", fordert Heilingbrunner.
Im Raum steht auch die Aufstockung der EU-Ziele, da das 20 %-Ziel
wenig ambitioniert ist. Die EU kann jedoch nur sinnvolle Ziele
anbieten, wenn auch die Mitgliedsstaaten entsprechend nachziehen.
"Österreich muss das Ziel von 30 % Emissionsreduktion für Europa
unterstützen. Klimapolitik muss in Österreich einen höheren
Stellenwert bekommen: Das geht nur mit anspruchsvollen Zielen und
einer konsequenten Klimapolitik in der Umsetzung", so Heilingbrunner
abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr.in Sylvia Steinbauer, Öffentlichkeitsarbeit Umweltdachverband, Tel. 01/40 113-21,
E-Mail: [email protected], http://www.umweltdachverband.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/441
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