• 28.01.2010, 14:18:39
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Bures: Forschung ist der Treibstoff für den Wirtschaftsmotor

Fördermaßnahmen für Automobilbranche zeigen Wirkung

Wien (OTS/SK) - "Es gibt eine echte Aufbruchsstimmung in der
Industrie und Forschung. Wir alle sind überzeugt, dass High-Tech und
E-Mobilität made in Austria ein enormes Potenzial haben - für die
Umwelt und die Verkehrsteilnehmer genauso wie für die Industrie und
die Beschäftigten", sagte Infrastrukturministerin Doris Bures am
Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Anschluss an ein Treffen
mit Spitzenvertretern der Automobilbranche und der Sozialpartner im
Rahmen der "Task Force Forschung und Entwicklung". Ziel sei, dass
Österreich in Forschung und Entwicklung eine Pole-Position einnimmt,
denn "Forschung ist der Treibstoff für den Wirtschaftsmotor", betonte
die Ministerin. ****

Die heimische Auto- und Zulieferindustrie hat mit 700 Betrieben,
175.000 Beschäftigten und 30 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung eine
enorme Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die
Wirtschaftskrise hat diese wichtige Branche aber stark geschwächt.
Die Infrastrukturministerin hat daher vor einem Jahr gemeinsam mit
dem Wirtschaftsminister beschlossen, hier unterstützende Maßnahmen in
Form massiv erhöhter Fördermittel einzuleiten. Heute zog Bures eine
erste Bilanz: "Die Politik hat ihre Ankündigungen nicht nur
eingehalten, sondern übertroffen: Insgesamt wurden 70 Millionen Euro
investiert, die ein Gesamtprojektvolumen von 210 Millionen Euro
generierten."

Für einen Strukturwandel der Automobilbranche

"Es geht dabei nicht nur darum, den Absatz zu stärken, sondern um
einen zukunftsorientierten Strukturwandel der Automobilbranche durch
neue Technologien", betonte Bures. Elektromobilität steht dabei im
Zentrum, da diese auch Antworten auf die zentralen gesellschaftlichen
Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Ressourcenverknappung
gibt. "Innovation ist der Schlüssel, um den Strukturwandel zu steuern
und Österreichs Industrie rasch aus der Krise zu führen", bekräftigte
Bures. Für das Jahr 2010 sind von Seiten des BMVIT wieder 60
Millionen Euro an Fördergeldern vorgesehen, zwei Drittel davon
fließen in neue Technologien, mit Schwerpunkt E-Mobilität,
Hybridtechnologie, Materialforschung und Batterietechnologie. Das
erklärte Ziel ist es, Produktion, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in
Österreich zu schaffen. "Wir wollen, dass die angewandte Forschung
Produkte hervorbringt, die rasch marktfähig sind und Erfolg für den
Forschungs- und Produktionsstandort Österreich bringen", so die
Infrastrukturministerin. (Schluss) bj

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