OTS0240 / 28.01.2010 / 14:08 / Channel: Chronik / Aussender: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Stichworte: Jugend / Schutzbestimmungen


Mitterlehner: Jugendstudie unterstreicht Notwendigkeit einheitlicher Jugendschutz-Bestimmungen

Utl.: Wirtschafts- und Jugendminister will Jugendschutz vereinheitlichen, um Akzeptanz zu erhöhen und Orientierung zu verbessern - Gewaltprävention wird neuer Förderschwerpunkt =


   Wien (OTS/BMWFJ) - Angesichts der heute präsentierten
Jugendstudien bekräftigt Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold
Mitterlehner die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der
Jugendschutz-Gesetze. "Einheitliche Jugendschutz-Bestimmungen würden
stärker akzeptiert und gelebt werden, weil sie den Jugendlichen eine
bessere Orientierung geben. Gerade beim Alkohol- und Tabakkonsum ist
es notwendig, ein stärkeres Bewusstsein zu schaffen", sagt
Mitterlehner, der die aktuellen Studienergebnisse als Resultat eines
langen Entwicklungsprozesses bewertet. Dem könne man nur mit
umfangreichen Maßnahmen entgegen steuern.
Daher betont der Wirtschafts- und Jugendminister, dass man künftig
noch stärker bei der Berufsausbildung ansetzen müsse. "Wir werden die
bewährte heimische Lehrlingsausbildung weiter verbessern und
modernisieren, damit sich die Jugendlichen eine gute materielle Basis
erarbeiten können", so Mitterlehner. 
Zudem kündigt Mitterlehner an, dass die Sucht- und Gewaltprävention
in Zukunft einen besonderen Förderschwerpunkt des Jugendministeriums
darstellen werde. Schon jetzt stark unterstützt wird die Offene
Jugendarbeit, die schon aufgrund ihrer Struktur eine Vielzahl von
Jugendlichen erreicht. In Österreich bestehen derzeit bis zu 700
Jugendzentren, Jugendclubs, und Jugendtreffs mit mehr als 2.000
haupt- und ehrenamtlichen Jugendbetreuern.
Rückfragehinweis:
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   Sprecherin des Ministers: Mag.Waltraud Kaserer, 
   Tel.: Tel.: (01) 711 00-5108; Mobil: +43 664 813 18 34
   Pressesprecher Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: (01) 711 00-5193
   
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