• 28.01.2010, 11:21:35
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Kirchliche Hilfswerke: "Kampf gegen Lepra darf nicht aufhören"

Wien, 28.01.2010 (KAP) Zum verstärkten Einsatz gegen Lepra ruft das
Aussätzigen-Hilfswerk Österreich der Päpstlichen Missionswerke
("Missio") auf. "Hauptursache der Krankheit ist Armut", betont
Pfarrer Anton Bereuter, Leiter des Hilfswerks, anlässlich des
Welt-Lepra-Tages, der am 31. Jänner begangen wird. 254.525 Menschen
sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2007
neu an Lepra erkrankt, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Nach
Schätzungen von Experten liegt die tatsächliche Zahl der
Neuerkrankungen jedoch weit höher. Rund 10 Prozent aller Aussätzigen
sind Kinder.

"Das ist der Beweis, dass die Ansteckung ungebrochen weitergeht,
denn die Übertragung ist noch viel zu wenig erforscht", warnt
Bereuter in einer Pressemitteilung. Durch Personen, die das
Bakterium durch Tröpfcheninfektion verbreiten ohne selbst zu
erkranken, bleibe Lepra eine "potenzielle Zeitbombe".

Die Kamillianer setzen sich in besonderer Weise für Leprakranke in
Madagaskar ein, wo der katholische Krankenpflegeorden im Süden des
Landes für zwei Lepradörfer verantwortlich zeichnet: Isifotra und
Ilena. Nach Ilena kamen die Kamillianer bereits 1980, nach Isifotra
1996. Die Patres errichteten eine Krankenstation, ein Labor und eine
Apotheke, sanitäre Anlagen, kleine Häuser für die Familien der
Kranken, eine Schule, Brunnen mit sauberem Trinkwasser sowie ein
Haus für Schwestern und einheimische Krankenpfleger. Auch die
örtliche Kirche wurde renoviert.

Meldung im Volltext im Internet: www.kathpress.at

(ende)
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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/510

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