• 27.01.2010, 16:04:03
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Polizei nimmt rechtsextreme Tänzer in Schutz

ÖH Salzburg kritisiert Verbot der Demo gegen rechtsextremen WKR-Ball am 65. Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz

Salzburg (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft -
Salzburg (ÖH) verurteilt
das Verbot der Demonstration gegen den Ball des Wiener
Korporationsrings durch die Polizeidirektion Wien auf das Schärfste.
"Während rechtsextreme Burschenschaften in einem der
repräsentativsten Gebäude unserer Republik auftanzen, wird das
verfassungsrechtlich verankerte Grundrecht auf Meinungs- und
Versammlungsfreiheit empfindlich beschnitten - zynischerweise gerade
am 65. Jahres der Befreiung des Nazi-KZ-Lagers Auschwitz", ärgert
sich Tatjana Markl vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg. Die
Bundespolizeidirektion Wien gab Mittwochmittag bekannt, dass die für
Freitag geplante Demonstration aufgrund angeblicher Gefährdung der
öffentlichen Sicherheit untersagt werde. Nähere Details wurden nicht
genannt. "Die DemonstrantInnen, die sich gegen anti-demokratische und
geschichtsrevisionistische Burschenschaften wenden, werden durch das
Demo-Verbot in ein schiefes Licht gestellt", ist Svjetlana Vulin vom
ÖH-Vorsitzteam entsetzt. "Die Polizei nimmt durch das Verbot
rechtsextremes Gedankengut in Schutz", so Vulin.

Rückfragehinweis:
ÖH Salzburg
Referat für Bildungspolitik
Kay-Michael Dankl
Tel.: 0650/3078660

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7043

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