- 27.01.2010, 14:30:18
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FPÖ-Herzog: Flächendeckende Videoüberwachung - Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln garantieren
Anbindung an ein direktes Notrufnetz
Wien (OTS/fpd) - Bereits im Vorjahr wurde medial auf Gewalttaten
in öffentlichen Verkehrsmitteln aufmerksam gemacht: Kontrolleure
würden bei der Ausübung ihres Dienstes immer öfter angegriffen und
sogar krankenhausreif geprügelt. Doch damit nicht genug - auch die
Übergriffe auf Passagiere nehmen bedenkliche Ausmaße an, wobei zu
beachten ist, dass nur ein geringer Teil davon - die besonders
dramatischen Vorfälle - öffentliche (mediale) Beachtung findet und
kleinere Übergriffe oft unerwähnt bleiben, so heute der FPÖ-Wien
Stadtrat Johann Herzog im Zuge der Gemeinderatssitzung.
Die Attacke auf den 14-jährigen Florian, der von einer Bande
ausländischer Jugendlicher in Form eines Jochbeinbruches schwer
verletzt wurde, ist ein besonders tragisches Beispiel für Vorfälle,
von denen nicht nur regelmäßig in den Medien zu lesen, sondern "unter
der Hand" im persönlichen Gespräch viel häufiger zu hören ist.
"Große Angst vor Gewalt in Bus und Bim" stellt die Kronen Zeitung am
20.01.2010 fest: Menschen unterschiedlichsten Alters fühlen sich in
öffentlichen Verkehrsmitteln gefährdet, viele fahren zu bestimmten
Zeiten (soweit möglich) gar nicht mehr, so Herzog.
Auf Dauer droht unter diesen Umständen neben der Gefährdung und dem
Sinken der Lebensqualität der Bevölkerung auch ein Rückgang der
Fahrgastzahlen, zumindest aber werden Akzeptanz und Nutzung der
öffentlichen Verkehrsmittel beeinträchtigt. Neben aktuellen Maßnahmen
zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs müssen also dringend auch
Sicherheit und Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessert werden.
Auch den Fahrscheinkontrolleuren ist es absolut nicht zumutbar, dass
ihr Dienst immer wieder mit Verletzungen im Krankenhaus endet, so
Herzog weiter.
Mit konkreten Maßnahmen für mehr Sicherheit im öffentlichen Verkehr
kann also nicht weiter zugewartet werden. Zu einer Verharmlosung oder
einem "Aussitzen" der Vorfälle darf es in diesem Fall keineswegs
kommen. Die Stadt Wien ist in der Pflicht, Sicherheit und
Lebensqualität im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu verbessern und zu
erhalten. Dazu ist hier ein gemeinsames Vorgehen mit den Wiener
Linien GmbH und Co KG erforderlich. Die FPÖ bringt aus diesem Grund
einen Antrag im heutigen Gemeinderat ein.
Der Wiener Bürgermeister möge gemeinsam mit Stadträtin Brauner auf
die Wiener Linien GmbH einwirken und für eine verstärkte Präsenz von
Sicherheitspersonal, flächendeckender Videoüberwachung, Anbindung an
ein direktes Notrufnetz (Polizei) für Fahrgäste und eine bessere
Vorbereitung und Schulung der Mitarbeiter (Fahrer und Kontrolleure)
in Hinblick auf Notwehr, Nothilfe und Erste Hilfe sorgen, um ein
größtmögliches Maß an Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln zu
garantieren, so Herzog abschließend. (Schluss) paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85
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